Ein Hilfeempfänger in der Ukraine steht vor einer zerschossenen Wand.

Die Ukraine: eine vergessene humanitäre Krise innerhalb Europas?

Konferenz zur humanitären Lage in der Ukraine

Seit über drei Jahren ist der Osten der Ukraine Schauplatz eines bewaffneten Konflikts. Mehr als 10.000 Menschen kamen in dieser Zeit ums Leben, mindestens 2.000 der Opfer waren Zivilisten. 1,6 Millionen sind innerhalb der Ukraine vertrieben und 4,4 Millionen spüren täglich die Folgen der Auseinandersetzungen. Doch je länger der Konflikt dauert, umso mehr verschwindet er aus der öffentlichen Wahrnehmung. Eine politische Lösung ist nicht in Sicht, gleichzeitig sind 3,8 Millionen Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Gefördert durch die EU-Kommission

Die Situation in der Ostukraine wird das ACCESS-Konsortium (Action contre la Faim, People in Need, ACTED, Médecins du Monde) am 22. November 2017 in Berlin erörtern. Die Konferenz wird durch die Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO) gefördert und das Auswärtige Amt in Berlin unterstützt.

Augenzeugenberichte aus den umkämpften Gebieten

Schwerpunkte sind die sich ständig verschlechternde humanitäre Lage im Osten der Ukraine sowie der Ruf nach mehr politischem Engagement von Seiten der Hauptakteure. Erwartet werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer des deutschen Auswärtigen Amtes, der Vereinten Nationen, internationaler und lokaler Nichtregierungsorganisationen, der Zivilgesellschaft vor Ort sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Medien. Bewohnerinnen und Bewohner aus den von Separatisten kontrollierten Gebieten kommen ebenfalls zu Wort.

Eckdaten

Wann: 22. November 2017, 09.00 - 14.00 Uhr, Beginn Pressekonferenz: 13.00 Uhr
Wo: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Berlin-Repräsentanz, Atrium, Reichpietschufer 20, 10785 Berlin

Livestream

Ab 09:30 Uhr wird die Konferenz live via Periscope @ACF_Deutschland gestreamt. Zusätzlich wird es einen Livestream der Eröffnungsrede und der Pressekonferenz auf Facebook geben.

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