Mutter Toorpikai hat ANgst, dass ihre Kinder bei Anschlägen in Afghanistan um Leben kommen.

Hilferuf aus Afghanistan

40 Jahre Krieg in Afghanistan

Bombenanschläge, Selbstmordattentate, Sprengsätze und die ständige Angst vor dem Tod: Das ist der Alltag für die Menschen in Afghanistan — seit 40 Jahren. Der grausame Terror hat das Land fest im Griff. Über 8.000 Zivilistinnen und Zivilisten wurden 2018 in Afghanistan getötet oder verletzt – ein neuer Höchststand. 3,3 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die unschuldige Zivilbevölkerung trägt die Hauptlast des anhaltenden Konfliktes.

Toorpikai: Ein Leben in ständiger Angst

Toorpikai lebt seit fast 12 Jahren zusammen mit ihrer Familie in einem der 52 Flüchtlingslager in Kabul. Ihr Mann ist sehr krank. Daher müssen auch die Kinder nach der Schule arbeiten, damit die Familie über die Runden kommt. Die Sorge um das Leben ihrer Kinder quält die Mutter jeden Tag: „Jedes Mal, wenn meine Kinder auf den Basar gehen, um zu arbeiten und wir eine Explosion hören, zittern wir vor Angst. Viel zu oft werden Kinder bei Selbstmordanschlägen verletzt oder getötet.“ Die Angst ist begründet. Zwei Drittel der Opfer von Anschlägen in Afghanistan sind Frauen und Kinder. Gewissheit hat die Mutter erst, wenn sie ihre Kinder am Abend wieder in die Arme schließen kann.

Hilfe dringend benötigt

Mütter wie Toorpikai und ihre Familien sind auf unsere Hilfe angewiesen. Darum ist Aktion gegen den Hunger seit 1995 vor Ort und leistet lebensrettende Hilfe. Wir behandeln akut mangelernährte Kinder, unterstützen Gesundheitszentren in Flüchtlingslagern und kümmern uns um Wasserversorgung und Ernährungssicherung. Ihre Spende hilft - in Afghanistan und weltweit!