Frau füllt Kanister mit Wasser

Kenia: Aktion gegen den Hunger hilft nach schweren Überschwemmungen

Unsere Nothilfeteams stellen Hilfsgüter bereit, untersuchen Kinder auf Mangelernährung und tun alles dafür, dem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen. Ein Ende der Regenfälle ist bislang nicht in Sicht.

Fakten auf einen Blick:

  • Über 600.000 Menschen in ganz Kenia sind von den Überschwemmungen betroffen. Mehr als 123.000 Menschen von Ihnen mussten ihre Häuser verlassen. Über 100 Menschen sind durch die Wassermassen ums Leben gekommen, über 20 wurden verletzt.
  • Mindestens sieben Regierungsbezirke sind von heftigen Regenfällen betroffen. Rund 9.500 Hektar Ackerland stehen unter Wasser und mehr als 6.000 Tiere sind ertrunken.  
  • Das Risiko für einen Cholera-Ausbruch wächst durch die Überschwemmungen erheblich.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger vor Ort?

Aktion gegen den Hunger ist mit seinem Nothilfeteam vor Ort und kümmert sich um die am schwersten betroffenen Menschen. „Derzeit unterstützen wir 12.600 Menschen. Wir kümmern uns um die Wasser- und Sanitärversorgung, leisten medizinische Hilfe und verteilen Nahrungsmittel. 12.000 Kinder wurden bereits auf Mangelernährung untersucht“, berichtet Edgar Okoth Onyango von Aktion gegen den Hunger Kenia. Zudem haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hilfsgüter des täglichen Bedarfs wie Decken, Küchensets und Seife an die betroffenen Menschen verteilt. „Nun setzen wir alles daran, die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern", sagt Onyango.

Durch das Hochwasser alles verloren

Fast 80 Prozent der kenianischen Region Tana Delta wurden unter Wassermassen begraben. Dort lebte auch der 61-jährige Festus Anallos mit seiner Frau und seinen zehn Kindern. Er war Bauer, bevor ihm das Wasser alles nahm. Zusammen mit 84 weiteren Familien hat er Zuflucht auf einer Farm gefunden. Unterstützen Sie unsere weltweite Nothilfe mit Ihrer Online-Spende!