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08. Mai 2019
Presseartikel
Schwäbische Zeitung

Mittelschule läuft gegen den Hunger

Die Mittelschule Lindau hat erfolgreich am weltweiten Schulprojekt Lauf gegen den Hunger teilgenommen, wie die Schule mitteilt. Bei der Aktion haben die lauffreudigen Schüler mehr als 1600 Euro für Menschen in Not gesammelt.

 

Die Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen tauschten Mitte April einen Tag lang die Schulbank gegen Sportschuhe, um sich für eine Welt ohne Hunger stark zu machen. Das Schulprojekt, das von der internationalen humanitären Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger umgesetzt wird, findet jedes Jahr an mehr als 1000 Schulen in der ganzen Welt statt. An der Mittelschule gingen insgesamt 96 Schüler an den Start und sind zusammen 802 Runden gelaufen. Für jede gelaufene Runde erhielten die Kinder einen zugesicherten Spendenbetrag von ihren Laufpaten, die die Schüler zuvor mobilisiert haben. Die gesammelten Spenden unterstützen die lebensrettenden Projekte von Aktion gegen den Hunger in 50 Ländern, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Das Projekt Lauf gegen den Hunger war mehr als nur ein Sponsorenlauf: Im Vorfeld des Laufs besuchte eine Mitarbeiterin von Aktion gegen den Hunger die Lindauer Schule und klärte die Jugendlichen über Ursachen, Ausbreitung und Behandlung von Mangelernährung auf. Dieses Jahr haben die Schüler einen besonderen Einblick in das Projektland Tschad in Zentralafrika erhalten und erfahren, wie Gleichaltrige in dem Land leben. Auch haben sie an ausgewählten Beispielen gelernt, was Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet.

Die Republik Tschad ist eines der ärmsten Länder der Welt. Das Land hat mit sozialen Unruhen zu kämpfen und ist regelmäßig Naturkatastrophen ausgesetzt, wie eine Vertreterin der Aktion erklärte. Aktion gegen den Hunger leistet Nothilfe vor Ort und hilft beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen, um die Nahrungsmittelsicherheit der Bevölkerung langfristig zu verbessern.

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