Geflüchtete Rohingya-Kinder suchen Schutz vor dem Regen

Monsun in Bangladesh: Situation der Rohingya verschärft sich

Eine Million Menschen in Flüchtlingscamps

Im August vergangenen Jahres flohen durch die Eskalastion der Gewalt in Myanmar hunderttausende Rohingya ins benachbarte Bangladesch. Heute leben in den provisorischen Flüchtlingscamps in Cox’s Bazar mehr als 900.000 Menschen. Die oftmals improvisierten Behausungen stehen auf Lehmboden, Hütten aus Planen und Bambus bieten nur notdürftig Schutz, es fehlt an Infrastruktur und es gibt weder Strom noch eine solide Kanalisation. Nun sehen sich die Rohinya der nächsten Katastrophe gegenüber: Denn viele der Unterkünfte sind den enormen Wassermassen durch den Monsun nicht gewachsen.

Die Angst, unter den Schlammlawinen begraben zu werden, ist allgegenwärtig

Der Regen hat das hügelige Cox`s Bazar in eine Todesfalle verwandelt. Monate der Vorbereitung sollten die Auswirkungen des Monsuns begrenzen, zeigten aber angesichts der Intensität der Regenfälle kaum Wirkung. Lawinen aus Schlamm und Wasser haben ganze Hütten hinweggespült. Viele Menschen wurden unter den Schlamm begraben - einige Kinder verloren bereits ihr Leben. Zudem steigt durch die Überflutungen das Risiko von gefährlichen Krankheitsausbrüchen wie Durchfall und Cholera. Prognosen zeigen: Die schlimmsten Regenfälle stehen noch bevor! 200.000 Menschen droht Gefahr.

Wie wir vor Ort helfen:

  • Wir behandeln Fälle von akuter Mangelernährung und versorgen Kinder unter fünf Jahren sowie Schwangere und Stillende medizinisch.
  • Unser Team betreibt 10 Gemeinschaftsküchen, verteilt über 11.000 Mahlzeiten jeden Tag und kümmert sich um sauberes Trinkwasser. 
  • Wir bauen Latrinen und verteilen Notfallkits für den Bau von Notunterkünften.
  • Über 350.000 Menschen haben psychologische Unterstützung erhalten, um ihre Traumata zu überwinden.
  • Zur Vorbereitung auf die Monsunbedingten Regenfälle haben unsere Teams Treppen und Brücken gebaut, Gebäude so verstärkt, dass sie Erdrutschen standhalten und Familien in Hanglagen umgesieldet.

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