G7-Gipfel in Italien

Nigeria, der Jemen und Somalia stehen kurz vor einer Hungersnot. In einen Teil des Südsudans wurde bereits eine Hungersnot ausgerufen. Die Hungerkrisen in diesen Ländern zeigen, wie dringend notwendig es ist, dass die reichen Länder der Welt Verantwortung übernehmen. Humanitäre Nothilfe wird dringend benötigt, die Ursachen von Hunger müssen bekämpft und die Auswirkungen des Klimawandels eingedämmt werden. Alle von der Hungersnot bedrohten Länder sind von Konflikten betroffen. Entwicklungsprogramme in diesen Regionen wurden lange Zeit vernachlässigt.

Initiativen zur Nahrungsmittelsicherheit

Vom 26. bis 27. Mai trafen sich die Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und den Vereinigten Staaten zum G7-Gipfel, diesmal in Taormina, Italien. Seit 2009 hat die G7 verschiedene Initiativen zur Nahrungsmittelsicherheit ins Leben gerufen. Doch längst nicht alle Ziele wurden bislang erreicht. Für das Treffen in Italien formulierte Aktion gegen den Hunger konkrete Erwartungen:

  1. Die verschiedenen G7-Initiativen zur Nahrungsmittelsicherheit müssen sich ergänzen.
  2. Transparenz und Rechenschaftspflicht sollen weiterverfolgt werden.
  3. Bei Interventionen im Bereich Gesundheit, Lebensmittelversorgung und Landwirtschaft muss immer die Ernährung im Fokus stehen.
  4. Die Bedürfnisse von Menschen auf der Flucht müssen gestillt werden.

Allerdings konnten sich die G7 auf keine konkreten Zusagen gegen den Hunger einigen. Gerade deswegen müssen wir nun den Druck auf die Politik erhöhen, aktiv zu werden. Auch Sie können Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufrufen, ihren Einfluss auf die Partnerländer zu nutzen, um den Hunger in Ostafrika zu beenden, indem Sie unsere E-Mail-Petition unterschreiben.

Mehr als 30.000 Menschen unterstützen bereits unsere Petition.

Foto: Emeraude Godin

Ihre monatliche Spende rettet Leben!