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Noch kein Ende der Hungerkrise in Ostafrika

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Im Südsudan hat sich die Situation leicht entspannt. Zuletzt war im Bundesstaat Unity von einer Hungersnot die Rede. Die Vereinten Nationen haben das ostafrikanische Land nun um einen Rang herabgestuft. Von einer Hungersnot spricht man, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Dazu zählt beispielsweise, dass mindestens 30 Prozent der Kinder akut unterernährt sind. Weiterer Richtwert: Zwei von 10.000 Menschen (oder vier von 10.000 Kindern) sterben täglich an Nahrungsmangel. Diese Kriterien sind nun im Südsudan nicht mehr gegeben.

Für Entwarnung ist es allerdings zu früh. Denn die absolute Zahl der Hungernden hat sich weiter erhöht. Mittlerweile haben rund sechs Millionen Menschen nicht genug zu essen - etwa die Hälfte der Bevölkerung des Südsudans. Im Februar waren es noch etwas weniger als fünf Millionen Hungernde.

Verschärft hat sich außerdem die Lage in Teilen Somalias. Immer mehr Kinder unter fünf Jahren werden in die Ernährungsprogramme von Aktion gegen den Hunger überwiesen. Die Aufnahmerate hat sich gegenüber dem Jahresbeginn mehr als verdoppelt. In der Region Bakool an der Grenze zu Äthiopien ist die Situation besonders kritisch: 22 Prozent sind mangelernährt, mehr als fünf Prozent gelten als schwer akut mangelernährt. Diese gravierendste Form der Mangelernährung kann tödliche Folgen haben.

In einigen Regierungsbezirken sind die Zahlen sogar noch höher. Legt man die Maßstäbe der Weltgesundheitsorganisation an, dann kann bereits von einem humanitären Notfall gesprochen werden. Aktion gegen den Hunger ruft die Internationale Gemeinschaft, die Staaten und Geldgeber dazu auf, zugesagte Mittel schnell bereitzustellen. Andernfalls müssten Leistungen gekürzt werden.

Auch Nigeria und der Jemen stehen weiter an der Schwelle zu einer Hungersnot.

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