Guinea

Welthunger-Index
Ernst
Bevölkerung 
12,4 millionen
Unser Team 
41 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
528.428 Menschen haben wir 2016 geholfen

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Das in Westafrika gelegene Guinea ist eines der ärmsten Länder des Kontinents. Ein Großteil der Bevölkerung hat nur eingeschränkten Zugang zu Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt lediglich 55 Jahre. Guinea ist von anhaltender Instabilität betroffen, ethnische und politische Konflikte werden durch die Landflucht in die Städte weiter verschärft. Tausende Menschen strömen insbesondere in die Hauptstadt Conakry. Mit diesem raschen Bevölkerungszuwachs ist die Stadt völlig überfordert, so dass viele Einwohner ohne Strom und Wasser leben. Trotz vorhandener natürlicher Ressourcen haben große Teile der Bevölkerung Guineas nur eingeschränkten Zugang zu einer ausreichenden Nahrungsmittelversorgung. Mangelernährung ist ein sehr ernstes Problem und betrifft über 20 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen ist stark eingeschränkt, was das Risiko für die Ausbreitung von Krankheiten erhöht.

Anfang 2014 wurde Guinea vom Ausbruch der Ebola-Epidemie hart getroffen, die sich anschließend auch in die Nachbarländer Liberia und Sierra Leone ausbreitete.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger ist seit 1995 in der Hauptstadt Conakry im Einsatz. Um die Ursachen von Mangelernährung zu bekämpfen, wenden wir einen integrierten Ansatz an. Wir behandeln Menschen, die unter schwerer Mangelernährung leiden, vermitteln aber auch Kenntnisse zur Kinderbetreuung und verteilen Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Behandlung zu Hause.

Nach der Ebola-Epidemie lag der Fokus der Arbeit von Aktion gegen den Hunger auf der Nothilfe und Unterstützung von Gesundheitsbehörden vor Ort. Unsere Maßnahmen umfassten die direkte Unterstützung von Gemeinden durch Aufklärungsarbeit, um die Übertragung des Ebola-Virus zu verhindern. Außerdem haben wir Gesundheitszentren bei der Verbesserung der Gesundheitsversorgung unterstützt.

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Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
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Menschen haben eine bessere gesund­heitliche Versorgung erhalten

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