Loko aus Äthiopien steht mit ihrem Baby im Arm auf dem durch Dürre zerstörten Maisfeld.

Hunger Hotspots: Das sind die Länder mit den meisten hungernden Menschen

Was ist eigentlich Ernährungsunsicherheit? Der Begriff beschreibt – ganz grob gesagt – die Situation, nicht zu wissen, ob und was man am nächsten Tag an Nahrung zur Verfügung hat. Menschen, die von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, können nicht einfach den Kühlschrank aufmachen und sich etwas kochen. Sie können auch nicht in den nächsten Supermarkt gehen und sich Brot, Obst und Co kaufen. Ob am nächsten Tag etwas zu Essen den Hunger stillen kann, ist ungewiss.  

Hunger Hotspots: Wie Krisen, Klima und Preise Menschenleben bedrohen  

So geht es im Jahr 2026 hunderten Millionen Menschen weltweit. Betroffen sind vor allem Länder des globalen Südens, in denen Kriege und Konflikte die Bevölkerung in die Flucht treiben, Märkte und Anbaugebiete zerstören und den Import sowie die eigene Versorgung erschweren, oder wo Klima-Extreme Ernten ausfallen lassen. Die Folge: Märkte vor Ort werden zerstört oder müssen schließen, haben nicht genug Waren und die Preise für Nahrungsmittel steigen horrend an.  

Das World Food Programme (WFP) hat zusammen mit der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) für Juni bis November 2026 insgesamt 13 Länder identifiziert, die in diesem Zeitraum besonders stark von Ernährungsunsicherheit betroffen sein werden: sogenannte Hunger Hotspots. Im vorherigen Zeitraum, November 2025 bis Mai 2026, waren es 16 Länder. 

Diese 13 Länder und Regionen sind 2026 besonders betroffen  

Sudan, Südsudan, Jemen und die besetzten palästinensischen Gebiete gehören wie auch zuvor zu den am schlimmsten betroffenen Ländern. Auch Nordost-Nigeria, insbesondere die Region um Borno, sowie Somalia mit einer besonders schweren Lage rund um Burhakaba District. Kritisch ist die Hungersituation außerdem weiterhin in Afghanistan, der Demokratischen Republik Kongo und Haiti. Diese Länder gelten als sogenannte “hotspots of very high concern”, zu deutsch etwa “sehr besorgnis erregende Bereiche”. Weitere Hotspots sind Myanmar, Mali, Libanon und Madagaskar.

Insbesondere in den Ländern und Regionen mit der größten Gefahr für Hunger gibt es Gegenden, in denen Menschen entweder schon jetzt oder in naher Zukunft kurz vor dem Verhungern stehen. Die IPC-Klassifikation – die IPC ist die internationale fünfstufige Krisenskala – liegt hier in Phase 5. Das bedeutet: Die Menschen in den betroffenen Gebieten sind von Hungersnot bedroht und die akute Unterernährung wird als extrem kritisch angesehen.  

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Konflikte und Klimakrise treiben den Hunger 

Die Gründe für Hunger sind vielfältig. Konflikte, insbesondere Angriffe auf die Zivilbevölkerung, sind nach wie vor die Hauptursache für den Hunger in der Welt. In 12 der 13 Hunger Hotspots sind Konflikte und Gewalt die Haupttreiber von Hunger. Der ohnehin schon eingeschränkte Zugang zu Nahrungsmitteln in einem von Krieg geschüttelten Land verschlechtert sich durch die Störung der globalen Märkte noch weiter. Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen, müssen auch ihr Land und die Möglichkeit, ihre eigenen Nahrungsmittel anzubauen, zurücklassen. 

Doch auch der Einfluss von klimatischen Extremen treibt die Ernährungsunsicherheit vielerorts hoch. Längst ist der Klimawandel bittere tägliche Realität für Menschen rund um den Globus. El Niño, ein Klimamuster, das die ungewöhnliche Erwärmung des Oberflächenwassers im Pazifischen Ozean beschreibt – zuletzt mit einem Höhepunkt im September 2023, dessen Auswirkungen in Südostasien und Lateinamerika noch immer zu spüren sind – wird ab Sommer in einer voraussichtlich extremen Form erwartet. Voraussichtlich wird es in sowieso schon stark von Klimawandelauswirkungen betroffenen Ländern zu ungleichmäßigen Niederschlägen, schweren Dürren und Überschwemmungen kommen. Sichtbar werden die Auswirkungen besonders stark in Ostafrika, wo vielerorts schwere Überflutungen auf eine jahrelange Dürre folgten, während in anderen Gegenden noch immer Millionen Menschen auf der Suche nach Wasser sind.

Ausschlaggebend werden auch Folgewirkungen des Konflikts im Nahen Osten wie die Blockade von Hormuz oder der Ebola-Ausbruch sein.   

Die Warnung kommt zudem in einer Zeit enormer Finanzierungslücken in der humanitären Hilfe. Zwischen 2022 und 2025 sind die Mittel für Lebensmittelhilfe, Ernährungsmaßnahmen in Krisen und landwirtschaftliche Nothilfe um geschätzt 59 Prozent gesunken. Damit haben sie das Niveau von vor fast zehn Jahren erreicht. Währenddessen steigt die Zahl der Menschen in akuter Ernährungsunsicherheit auf rund 266 Millionen. Es fehlt überall an Mitteln für immer mehr Menschen.

Eine Frau trägt ihr Kind durch eine von Angriffen zerstörte Straße in Gaza Stadt, im Hintergrund weitere Menschen.
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Trotz Waffenstillstand kommt es in Gaza bis heute zu schweren Angriffen. Die Region ist in großen Teilen zerstört, so dass ein Aufbau von Lebensgrundlagen für die Menschen kaum möglich ist.

Besetzte palästinensische Gebiete

Die Bedingungen im Gazastreifen haben sich seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 zwar verbessert, doch sind sie noch immer instabil. Gebäude und Felder sind zerstört und viele Familien leben noch immer auf engstem Raum oder in undichten Zelten. Bis Mitte April 2026 war das Gebiet von einer Hungersnot bedroht. Dabei waren 1,6 Millionen Menschen dringend auf Ernährungshilfe angewiesen. Prognosen für den Zeitraum bis November 2026 gibt es derzeit keine. 

Die desaströse Zerstörung der Infrastruktur und der Anbaugebiete sowie immer noch anhaltende Fluchtbewegungen, gesperrte Gebiete und immer wieder geschlossene Grenzen werden noch viele Jahre eine katastrophale Hungersituation zur Folge haben. Vor allem die Monate vor der Waffenruhe haben die Situation eskaliert und den Hunger verschärft. 

Im Westjordanland stellen Militäroperationen und die sich ausweitende Siedlergewalt die palästinensische Bevölkerung vor große Herausforderungen. Zerstörte Infrastruktur und Lebensräume schüren den Hunger auch hier. 

Die Arbeit von Aktion gegen den Hunger in den besetzten palästinensischen Gebieten

Wir arbeiten seit 2005 im Gazastreifen und seit 2002 im Westjordanland, so dass wir im Oktober 2023 sofort mit unserer Nothilfe beginnen konnten. Seitdem haben wir über 1,1 Millionen Menschen erreicht, davon über 916.000 durch Wasser-, Sanitär- und Hygieneprogramme (WASH). 

Unsere Programme in den besetzten palästinensischen Gebieten umfassen

  • Bereitstellung von sauberem Wasser, sicheren Toiletten und guter Hygiene – auch in Gesundheitseinrichtungen.
  • Verteilen von Lebensmittelpaketen und Bereitstellung von Bargeld, damit die Menschen kaufen können, was sie brauchen.
  • Unterstützung bei der Weiterführung von Arbeit, vor allem wirtschaftliches Empowerment für Frauen und junge Menschen.

In Gaza arbeiten unsere Nothilfeteams auch jetzt unermüdlich weiter, um:

  • warme Mahlzeiten und Hygienepakete zu verteilen.
  • Mütter und Säuglinge mit Lebensmitteln und wichtiger Nahrungsergänzung zu unterstützen.
  • sauberes Wasser bereitzustellen.
  • Notunterkünfte für flüchtende Familien bereitzustellen.
Eine Frau aus dem Südsudan steht in den Fluten und trägt ihr kleines Kind in einer grünen Wanne über dem Kopf
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Die Überschwemmungen im Südsudan stellen Familien vor große Herausforderungen.

Sudan

Die verheerenden Auswirkungen des Konflikts im Sudan ziehen immer weitere Kreise. Seit der Eskalation der Auseinandersetzungen im April 2023 sind 14 Millionen Menschen aus ihren Häusern geflohen. 11 Millionen sind innerhalb des Landes auf der Flucht, während rund 3,1 Millionen Menschen den Sudan verlassen haben und in die Nachbarländer geflüchtet sind, insbesondere in den Tschad und den Südsudan. Beide Länder haben ebenfalls mit multiplen Krisen zu kämpfen.

Bis September 2026 gilt ein Risiko für Hungersnot in 14 Gebieten in Nord- und Süd-Darfur und Süd-Kordofan. Es wird vermutet, dass das Risiko bis weit in 2027 bestehen bleiben wird. Bis Mai 2026 waren Schätzungen zufolge 19,5 Millionen Menschen, also 41 Prozent der Bevölkerung, von akuter Ernährungsunsicherheit (IPC-Stufe 3 oder höher) eingestuft, darunter 5 Millionen in Stufe 4. Es wird eine weitere Verschlechterung der Lage erwartet, mehrere Hunderttausend Menschen werden in IPC-Stufe 5 fallen. 

Seit Januar 2024 sind die Kämpfe in mehreren Bundesstaaten weiter eskaliert. Katastrophal ist die Situation in den Regionen Nord-Darfur und Kordofan. Die lange besetzte Stadt Al-Faschir ist mittlerweile von der Miliz eingenommen worden. Berichte aus der Region zeigen schlimmste Gräueltaten. In vielen Regionen wurde eine Hungersnot bereits ausgerufen, für viele der dort ausharrenden Menschen kommt jede Hilfe viel zu spät.

Das gesamte Land steht vor dem Kollaps, oder ist bereits mittendrin: Schäden, Plünderungen und die Zerstörung wichtiger Infrastrukturen haben die Produktion und Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln beeinträchtigt und die ohnehin schon gefährliche Hungerkrise weiter verschärft. Der Sudan ist zunehmend von Nahrungsmittelimporten abhängig, doch die Krise am Roten Meer hat zu rapide steigenden Kosten und einer geringeren Verfügbarkeit geführt. All dies bedeutet, dass sich die Nahrungsmittelkrise rasch verschärft hat. Hinzu kommen starke Regenfälle, die zwar stellenweise zu höheren Ernteausbeuten geführt haben, doch die Überflutungen haben im Gesamten nur zu noch mehr Vertreibung geführt.

Südsudan 

Der Südsudan hat bereits mit den Auswirkungen eines internen Konflikts und der damit entstandenen internen Vertreibung zu kämpfen. Seit 2023 flüchten viele Menschen zusätzlich vor dem Konflikt im Sudan, darunter viele Rückehrende, die einige Jahre zuvor dem Südsudan den Rücken gekehrt hatten. Die Geflüchtetenlager an den Grenzen haben nicht ansatzweise die benötigte Kapazität. Hinzu kommen regelmäßige Überflutungen in der Nil-Region sowie starke Regenfälle im Osten, die zur Zerstörung von Ackerflächen geführt haben. 

Voraussichtlich werden 7,8 Millionen Menschen – 55 Prozent der Bevölkerung – zwischen April und Juli 2026 von akuter Ernährungsunsicherheit (IPC-Phase 3 oder höher) betroffen sein. Es wird davon ausgegangen, dass vier Bezirke von einer Hungersnot bedroht sein werden. 

Die Arbeit von Aktion gegen den Hunger im Südsudan

Aktion gegen den Hunger ist vielerorts im Südsudan die einzige Hilfsorganisation, die in entlegenen Gebieten lebensrettende Gesundheits- und Ernährungsdienste anbietet. Wir haben mehr als 5.000 Bauern mit Schulungen und Werkzeugen für den Anbau nahrhafter Pflanzen unterstützt und behandeln weiterhin Kinder sowie schwangere und stillende Frauen wegen Unterernährung. Außerdem verteilen wir lebenswichtige Lebensmittelkörbe an Familien, die von Überschwemmungen betroffen sind, und sorgen für Zugang zu sauberem Wasser, guter Hygiene und sicheren Toiletten.

Jemen 

Die anhaltende Wirtschaftskrise zieht den Jemen immer mehr in eine Abwärtsspirale und wird die akute Ernährungsunsicherheit voraussichtlich weiter verschärfen. Verschlimmert wird die Lage durch die Feindseligkeiten am Roten Meer, die die Sicherheitslage verschlechtern. Durch den Konflikt steigen die Kosten für Grundnahrungsmittel weiter an, während die Zivilbevölkerung nur schwer Arbeit finden und somit nur schlecht verdienen kann. Der Jemen ist zu 90 Prozent von Importen abhängig, um seinen heimischen Nahrungsmittelbedarf zu decken. Doch eine an Wert verlierende Währung und die Situation der Bevölkerung machen es dieser schwierig, sich ausreichend versorgen zu können. Sehr hohe Zugangsbeschränkungen sind nach wie vor ein Haupthindernis für humanitäre Maßnahmen. Darüber hinaus ist die humanitäre Hilfe zunehmend knapp und unvorhersehbar geworden, weil nur ein Bruchteil der benötigten Mittel finanziert werden. Rund um Sana'a musste die Ernährungshilfe sogar ganz ausgesetzt werden. 

Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2026 die Hälfte der Bevölkerung, etwa 18,3 Millionen Menschen, von akuter Ernährungsunsicherheit (Phase 3 oder höher) betroffen sein werden.

Hinzu kommen lange Trockenphasen, auf die überdurchschnittliche Regenfälle folgen, die neben zerstörten Anbaugebieten auch verseuchte Trinkwasserstellen zur Folge haben, die wiederum den Ausbruch von Krankheiten begünstigen. Weitere Klimaschocks werden erwartet, es wird davon ausgegangen, dass die Ernteausbeute im Land weiter sinken wird. 

Jetzt helfen

Klaffende Finanzierungslücke trotz steigender Hungergefahr

Zu Ende Oktober 2025 waren nur 10,5 Mrd. US-Dollar der eigentlich benötigten 29 Mrd. US Dollar sichergestellt, die für die Unterstützung allein der am stärksten von Hunger betroffenen Bevölkerungsgruppen benötigt werden. Dies zeigt ein akutes Problem: Die Finanzierung der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit sinkt immer weiter – etwa nach dem Wegfall der US-Entwicklungsbehörde USAID sowie der Kürzungen im Bundeshaushalt Deutschlands

Unter den Kürzungen leiden in erster Linie Menschen, die in Not geraten sind, sei es durch Konflikte oder durch Umweltkatastrophen, darunter vor allem Geflüchtete. Die, die am meisten hungern, haben den schlechtesten  Zugang zu lebenswichtiger Nahrung und leben unter einem tödlichen Risiko. 

Das Welternährungsprogramm sah sich zuletzt gezwungen, die Kriterien für die Zielgruppenauswahl zu verschärfen und Hilfe für Geflüchtete und Vertriebene zu reduzieren. Gleichzeitig werden aufgrund der fehlenden Finanzierung wichtige Ernährungs- und Schulernährungsprogramme in vielen Ländern ausgesetzt, was vor allem Kinder, Geflüchtete und vertriebene Familien noch mehr gefährdet. 

„Die Frühwarnsysteme der Welt funktionieren – das ist grundlegend für frühzeitiges Handeln“, sagte FAO-Generaldirektor QU Dongyu. „Wir müssen davon abkommen, auf Krisen zu reagieren, und stattdessen beginnen, sie zu verhindern. Investitionen in Lebensgrundlagen, Resilienz und sozialen Schutz, bevor der Hunger seinen Höhepunkt erreicht, werden Leben und Ressourcen retten. Die Verhinderung von Hungersnöten ist nicht nur eine moralische Pflicht, sondern auch eine kluge Investition in langfristigen Frieden und Stabilität. Frieden ist eine Voraussetzung für Ernährungssicherheit, und das Recht auf Nahrung ist ein grundlegendes Menschenrecht.“

Die Forderungen sind klar:

  • IPC- und CH-Warnungen (CH = Cadre Harmonisé) beachten und frühzeitig handeln, bevor Ausmaße katastrophal sind
  • Vorausschauendes Handeln rettet Leben und ist kostengünstiger als verspätete Krisenreaktion
  • nachhaltige Investitionen verhindern Eskalation des Hungers
  • Humanitäre Hilfe in Konfliktgebieten muss immer ungehindert möglich sein

Hungersnöte sind fast immer vorhersehbar und vermeidbar. Aber dazu muss die Aufmerksamkeit auf der Prävention liegen. Hungersnöte lassen sich vermeiden – aber nur mit politischem Willen, Führungsstärke, ausreichenden Finanzmitteln und kollektiver Verantwortung.  

Menschen weltweit brauchen jetzt Unterstützung

Ohne humanitäre Hilfe stehen Menschen in vielen Regionen weltweit am Abgrund. Aktion gegen den Hunger ist in 52 Ländern und Regionen weltweit im Einsatz und unterstützt die Menschen in den palästinensischen Gebieten, im Sudan und im Südsudan, im Jemen, Somalia, Haiti, Mali und vielen anderen Gegenden in diesen schweren Zeiten. Mit Bäuerinnen und Bauern etwa arbeiten wir an Dürre-resistenten Anbaumethoden und unterstützen Familien mit Nahrung und Bargeld, damit sie sich selbst versorgen können. Wir diagnostizieren und behandeln mangelernährte Kinder, Frauen und Männer und helfen ihnen, wieder zu Kräften zu kommen.

Helfen Sie uns dabei, die Hunger Hotspots auszumerzen und den Menschen eine Zukunft zu schenken? Gemeinsam können wir Menschen vor der Hungersnot schützen.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde im Jahr 2022 zum ersten Mal veröffentlicht und ist seit Erscheinen des Hunger Hotspots Report im Juni 2026 überarbeitet worden.

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18. JUNI 2026
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