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Pressemitteilungen

Tag der Humanitären Hilfe: Zahl der Krisen steigt - immer mehr Helfer werden bedroht (18. August 2017)
Bewaffnete Konflikte sind eine der Hauptursachen für Hunger. Aktion gegen den Hunger warnt, dass immer mehr Menschen sterben werden, weil humanitäre Hilfe sie nicht erreicht. Die Zahl der Angriffe auf Hilfsorganisationen bleibt hoch.

Mindestens 350 Tote durch Schlammlawine in Sierra Leone - Aktion gegen den Hunger startet Nothilfe in Freetown (15. August 2017)
Hunderte Tote und Tausende Obdachlose, so die erste Bilanz nach tagelangem Dauerregen in Sierra Leone. Notfallteams von Aktion gegen den Hunger sind im Einsatz. Sie versorgen die Menschen mit Hygiene-Sets und sauberem Wasser.

Jemen: Flughafen Sanaa sofort öffnen (9. August 2017)
Internationale Hilfsorganisationen fordern, den jemenitischen Luftraum wieder zu öffnen. Aktion gegen den Hunger und mehrere andere Organisationen warnen vor dramatischen Folgen für die Bevölkerung, sollte Hilfe aus der Luft ausbleiben.

Update Jemen: Erschöpfte Helferinnen und Helfer kämpfen pausenlos gegen die Cholera (3. August 2017)
Aktion gegen den Hunger ist mit über 300 Helferinnen und Helfern im Jemen im Einsatz. Ein besonderes Augenmerk liegt derzeit auf der Eindämmung der Cholera-Epidemie. Außerdem versorgt die humanitäre und entwicklungspolitische Organisation die hungernde Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und sauberem Wasser und sorgt für die medizinische Versorgung.

Dürre in Niger: Aktion gegen den Hunger verstärkt Nothilfe für akut unterernährte Kinder (12. Juli 2017)
Das westafrikanische Land Niger ist in diesem Jahr besonders stark von der jährlichen Trockenzeit betroffen. Um den Menschen in Not zu helfen, hat Aktion gegen den Hunger die Nothilfe verstärkt. Im Süden des Landes sind 13 Prozent der Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt. Mehr als zwei Prozent leiden unter schwerer akuter Unterernährung. Diese gravierendste Form kann tödlich enden.

Technische Innovationen gegen den Hunger: Geographisches Informationssystem für Viehhalter reduziert Hunger in Afrika (23. Juni 2017)
Die Existenzgrundlage von 60 Millionen Viehzüchtern wird vom Klimawandel bedroht. Dies betrifft ein Fünftel der Bevölkerung in der Sahelzone. Aktion gegen den Hunger hat deshalb ein System der Fernüberwachung per Satellit etabliert. Es hilft den Viehhaltern dabei, sich besser auf Trockenperioden einstellen zu können.

Somalia: Schwelle zum humanitären Notfall überschritten – Hilfsorganisationen müssen Leistungen wegen Geldmangels kürzen (22. Juni 2017)
Die Fälle von Mangelernährung und schwerer akuter Mangelernährung in Somalia haben einen weiteren kritischen Wert überschritten. Nach Kriterien der Weltgesundheitsorganisation handelt es sich in Teilen des Landes um einen humanitären Notfall. Aktion gegen den Hunger fordert mehr Geld von der internationalen Gemeinschaft. Schon jetzt müssen Leistungen gekürzt werden.

Bericht: Öffentlich-private Partnerschaften für Afrika zerstören die Landwirtschaft – Kleinbauern landen in extremer Armut (12. Juni 2017)
Staatlich geförderte Partnerschaften mit Privatunternehmen der Agrarwirtschaft gelten als Wunderwaffe gegen den Hunger. Allerdings führen sie nicht etwa zu mehr Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit. Ein soeben veröffentlichter Bericht zeigt, dass solche Partnerschaften den Hunger noch verschärfen.

Mossul: Zivilisten im Kreuzfeuer – Situation für Eingeschlossene gefährlich wie nie (2. Juni 2017)
Gefechte zwischen der irakischen Armee und IS-Kämpfern gefährden das Leben der Zivilbevölkerung im Westen Mossuls: Beim Versuch, den belagerten Teil der Stadt zu verlassen, droht den Menschen der Tod durch Heckenschützen.

10 Jahre Gaza-Blockade: Frauen und Mädchen leiden besonders unter Zwangsheirat, Kinderehen, Hunger und Arbeitslosigkeit (1. Juni 2017)
Zum 10. Jahrestag der Gaza-Blockade zieht Aktion gegen den Hunger eine düstere Bilanz: Vor allem die Situation der Frauen hat sich verschlechtert. Die entwicklungspolitische Organisation konzentriert sich deshalb unter anderem darauf, Alleinverdienerinnen beim Aufbau eines Geschäfts zu helfen.

Cholera-Ausbruch fordert bereits Hunderte Tote im Jemen – 17.000 Verdachtsfälle (19. Mai 2017)
Die Lage im Jemen hat sich weiter verschärft. Helfer fürchten in den kommenden Wochen eine humanitäre Katastrophe. Aktion gegen den Hunger hat die Hilfe für die durch Mangel und Krankheit geschwächte Bevölkerung weiter ausgebaut.

Nichtregierungsorganisationen warnen eindringlich vor einem möglichen Militärschlag gegen den Hafen Hodeidah im Jemen (Pressestatement, 25. April 2017)
Nach der internationalen Geberkonferenz für den Jemen in Genf hat eine Reihe von Hilfsorganisationen an die internationale Militärkoalition appelliert, den Hafen von Hodeidah in keinem Fall anzugreifen.

Jemen – die Menschen verhungern im Bombenhagel (25. April 2017)
Mehrere Hilfsorganisationen kritisieren das Versagen der Internationalen Gemeinschaft im Jemen. Sie befürchten, dass das Gesundheitssystem kollabiert und den Ausbruch einer Hungersnot. Anlässlich einer Geberkonferenz für den Jemen in Genf fordern sie mehr finanzielle Hilfe, aber auch, dass die internationale Gemeinschaft das humanitäre Völkerrecht verteidigt.

Jemen – die Menschen verhungern im Bombenhagel (Gastbeitrag, 25. April 2017)
Stellen Sie sich folgende Situation vor: 19 Millionen Menschen – so viele wie New York Einwohner hat oder insgesamt in den Niederlanden leben – werden unaufhörlich bombardiert, sind abgeschnitten von lebenswichtiger Versorgung, können nicht fliehen, werden ignoriert von der internationalen Gemeinschaft. Genau das passiert 19 Millionen Menschen im Jemen seit zwei Jahren Tag für Tag für Tag.

Syrien-Konferenz in Brüssel: „Geberländer müssen sich stärker engagieren – nicht nur finanziell, sondern auch diplomatisch" (6. April 2017)
Die internationale Gemeinschaft muss deutlich mehr tun, um den Menschen in Syrien zu helfen. Das fordert die humanitäre Organisation Aktion gegen den Hunger. Zum Abschluss einer internationalen Syrien-Konferenz in Brüssel zog sie eine gemischte Bilanz. „Wir erkennen die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft an, aber wir bedauern, dass die benötigten gut acht Milliarden US-Dollar bislang nicht zusammengekommen sind“, sagte Manuel Sánchez-Montero, zuständig für Kampagnen und politische Themen bei Aktion gegen den Hunger.

20 Jahre Lauf gegen den Hunger – eine Erfolgsgeschichte (6. April 2017)
Bald ist es wieder so weit: Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland tauschen ihre Schulbank gegen Laufschuhe und sammeln damit Geld für Menschen in Hungersnöten. Der inzwischen in vielen Ländern populäre Lauf gegen den Hunger nahm vor 20 Jahren in Frankreich seinen Anfang.

Tödliche Erdrutsche in Kolumbien: Notfallteam von Aktion gegen den Hunger hilft mit Hygiene-Sets, Wassertanks, Decken und Matratzen (3. April 2017)
Ein Nothilfeteam von Aktion gegen den Hunger hat schnell reagiert: Nachdem eine Schlammlawine in der Nacht zu Samstag eine ganze Region verwüstet hat, eilten Helfer aus dem zwei Stunden entfernten Puerto Asís nach Mocoa. Dort versorgen sie die Überlebenden unter anderem mit sauberem Wasser und Hygiene-Sets.

Ostafrika: Täglich verhungern Menschen vor den Augen der Weltöffentlichkeit (24. März 2017)
Die Hungerkrise am Horn von Afrika und in weiteren Teilen Ostafrikas spitzt sich zu: Allein im Jemen ist fast eine halbe Million Kinder vom Tode bedroht. In Somalia steuern die Menschen auf eine Hungersnot zu, wie dies zuletzt 2011 der Fall war. Für einen Teil des Südsudans wurde bereits eine Hungersnot ausgerufen. Aktion gegen den Hunger fordert dazu auf, jetzt schnell und entschieden zu handeln.

Sechs Jahre Syrienkonflikt: Aktion gegen den Hunger kritisiert stark nachlassende Hilfe der internationalen Gemeinschaft (14. März 2017)
Die Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger sieht eine steigende Zahl an Kinderarbeit, Prostitution, Ausbeutung und frühen Heiraten unter syrischen Flüchtlingen. Dies sind Überlebensstrategien und Folge der Lebensumstände, unter denen viele von ihnen ausharren müssen. Sechs Jahre nach Ausbruch des Konflikts wird Unterstützung weiter dringend benötigt, doch die Hilfsbereitschaft erlahmt: In diesem Jahr wurden erst gut drei Prozent der benötigten Mittel aufgebracht.

Hunger und humanitäre Krisen befördern die Gewalt gegen Frauen (7. März 2017)
Gewalt gegen Frauen ist Ursache und Konsequenz von Hunger gleichermaßen. Dies zeigt sich aktuell insbesondere in Nigeria, dem Südsudan und Somalia. Die Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger verweist auf die schwierige Situation von Frauen. Sie fordert zum Weltfrauentag, die Rolle der Geschlechter stärker in der humanitären Hilfe zu berücksichtigen.

Die unsichtbaren Spuren des Krieges (26. April 2016)
Aktion gegen den Hunger leistet psychosoziale Unterstützung für syrische Flüchtlinge im Nahen Osten: Nach einer Flucht stehen der Zugang zu sauberem Wasser, ausreichender Nahrung und Medikamenten im Vordergrund. Sind diese Grundbedürfnisse versorgt, zeigen sich die langfristigen Folgen von Gewalt, Verlust und Flucht. Aktion gegen den Hunger leistet daher auch psychologische Betreuung und Beratung für syrische Flüchtlinge in Jordanien, dem Irak und im Libanon.

Restaurants gegen den Hunger 2015 (23. Februar 2016)
Vom 1. November bis 31. Dezember 2015 unterstützten 220 Restaurants und ihre Gäste deutschlandweit den Kampf gegen den Hunger. Im Rahmen der Kampagne „Restaurants gegen den Hunger“ kamen so rund 14.000 Euro Spenden für die weltweite Projektarbeit der Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger zusammen.

Libanon: So überstehen syrische Flüchtlinge den Winter (22. Dezember 2015)
Rund eine Million Flüchtlinge kamen 2015 nach Deutschland, viele von ihnen aus Syrien. Weit mehr Syrer harren aber weiterhin in notdürftigen Unterkünften im Libanon aus. Geschätzte 1,5 Millionen Flüchtlinge leben im 6 Millionen Staat Libanon. Aktion gegen den Hunger hilft, ihre Lage in den schweren Wintermonaten erträglich zu gestalten.

COP21: Industrielle Landwirtschaft gefährdet das Klima und die Ernährungssicherheit (10. Dezember 2015)
Mehr als 600 Millionen Menschen könnten im Jahre 2080 zusätzlich durch den Klimawandel von Mangelernährung bedroht sein. Doch im aktuellen Entwurf des neuen UN-Klimaabkommens fehlt ein Bekenntnis zu gesunder Ernährung sowie zu einer nachhaltigen und klimaschonenden Landwirtschaft. Als Teil einer Allianz internationaler Nichtregierungsorganisationen fordert Aktion gegen den Hunger von den COP21-Staaten, den im September 2015 verabschiedeten UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung gerecht zu werden.

Start der Kampagne „Restaurants gegen den Hunger 2015“ (29. Oktober 2015)
Für die Global Goals stark machen: Mit der Kampagne „Restaurants gegen den Hunger“ setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen den Hunger weltweit.

Hilfsorganisationen warnen vor humanitärer Katastrophe im Jemen (6. Mai 2015)
Nach über einem Monat heftiger Kämpfe im Jemen warnt ein Zusammenschluss von 22 Hilfsorganisationen im Jemen, dass lebensrettende Soforthilfe nicht fortgesetzt werden kann, wenn die Blockade der Land-, See- und Luftwege nicht sofort aufgehoben und somit die Einfuhr von Treibstoffen wieder ermöglicht wird.

Erdbeben in Nepal (30. April 2015)
Die Nothilfe der internationalen humanitären Organisation Aktion gegen den Hunger (Action contre la Faim) ist am Wochenende angelaufen. 21 Mitarbeiter sind bereits vor Ort. Dank der Unterstützung des französischen Außenministeriums konnten heute zusätzlich 11 unserer internationalen Experten in Nepal landen, darunter Logistiker, Psychologen und Experten für Wasser und Hygiene.

Augenzeugen des Flüchtlingsleids (6. Februar 2015)
David Muñoz und Aktion gegen den Hunger dokumentieren syrische Bürgerkriegsschicksale auf der Berlinale.

 

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Sylvie Ahrens-Urbanek
presse@aktiongegendenhunger.de
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