Frau melkt Kuh.

GAMBIA

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2018

Mitarbeiter*innen:  9

Bevölkerung:  2,1 Mio.

Unterernährungsrate:   10,2 %

Gambia ist ein kleines Land in Westafrika, das sich über 450 km entlang des Gambia-Flusses erstreckt. Es grenzt im Norden, Osten und Süden an den Senegal und im Westen an den Atlantischen Ozean. Es ist eins der am dichtesten besiedelten Länder Afrikas, über die Hälfte der Menschen leben in und um die größeren Städte.

Wie ist die Situation in Gambia?

Gambia gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Menschen leben vor allem vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Insgesamt ist die wirtschaftliche Situation sehr instabil und viele Menschen können sich nicht aus eigener Kraft ernähren.

Zudem hat die gesamte Region mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen: Überschwemmungen, Dürren und Stürme treffen die gambische Landwirtschaft stark. Dadurch ist das Land weitgehend von der Lebensmitteleinfuhr abhängig. Im Jahr 2017 produzierte das Land schätzungsweise 126.000 Tonnen Getreide – etwa 35 Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Dieses Defizit hat zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise geführt, sodass viele junge gebildete Menschen die Emigration als einzige Chance sehen.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in Gambia?

Die Ernährungssituation entlang des Gambia-Flusses ist sehr besorgniserregend, insbesondere bei schwangeren und stillenden Frauen und Kindern unter fünf Jahren. Aktuelle Auswertungen haben ergeben, dass 73 Prozent dieser Kinder eine Eisenmangelanämie aufweisen. Aufgrund sich verschärfender klimatischer Bedingungen sowie bewaffneter Konflikte in der Region wird sich die humanitäre Lage voraussichtlich weiter verschlechtern.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in Gambia?

Um die lokalen Akteure bei der Bekämpfung des Hungers zu unterstützen, haben wir das Konkobayo-Projekt („Leaving Hunger Behind“) gestartet. Weitere Projekte zielen auf die soziale Sicherung, den verbesserten Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen sowie Lebensgrundlagen und Arbeitsplätze, die Verringerung des Katastrophenrisikos und die Stärkung des Gesundheitssystems. 

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2. APRIL 2020
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