Simbabwe

© M. Legrand
Welthunger-Index
Ernst
Bevölkerung 
13 millionen
Unser Team 
2 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
1.689 Menschen haben wir 2015 geholfen

Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1980 leidet Simbabwe unter der angespannten politischen und sehr instabilen wirtschaftlichen Lage, die insbesondere durch hohe Inflationsraten und teils Hyperinflation gekennzeichnet ist. Durch die politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben viele Menschen vor allem in ländlichen Regionen keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Eine weitere Gefahr sind die hohen HIV- und AIDS-Raten, die zwar in den vergangenen Jahren gesunken sind, aber immer noch viele Familien betreffen, die oft zusätzlich unter Mangelernährung leiden.

In den letzten Jahren hat die Regierung einige Initiativen angestoßen, um das Land zu stabilisieren. Dazu gehörte die Einführung multipler Landeswährungen, um der starken Inflation zu begegnen – gegenwärtig werden acht verschiedene Währungen als Zahlungsmittel akzeptiert. Die EU hat Sanktionen gegen Simbabwe aufgehoben und viele lokale und staatliche Behörden wurden reformiert. Insbesondere das Gesundheitssystem und die Nahrungsmittelproduktion wurden ausgebaut. Dadurch hat sich das Leben vieler Menschen in Simbabwe bereits verbessert.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger unterstützt seit 2002 die lokalen Behörden dabei, den Hunger und seine Ursachen zu bekämpfen – das können Dürren oder Schwankungen der Nahrungsmittelpreise sein. Wir unterstützen die lokalen Gesundheitsstationen und kooperieren mit den Gesundheitsbehörden, um ihre Fähigkeiten im Kampf gegen den Hunger auszuweiten.

Aufgrund der hohen HIV-/AIDS-Erkrankungsraten wird in jedem unserer Programme und Workshops auch Aufklärungsarbeit über die Krankheit geleistet.

In der Provinz Masvingo implementieren wir ein mehrjähriges Projekt, mit dem der Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene durch Trainings und Wissensaustausch verbessert werden soll. Zudem unterstützen wir unsere Partner auf Krisensituationen zu reagieren, indem wir Schulungen anbieten, landwirtschaftliches Wissen vermitteln und gemeinsam Strategien entwickeln, um den Zugang der Landwirte zum Markt zu verbessern.

Ihre monatliche Spende kann Leben retten!

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102.505
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
474
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
741
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen
474
Menschen haben eine bessere gesund­heitliche Versorgung erhalten