INDONESIEN

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  1998

Bevölkerung:  264 Mio.

Erreichte Menschen 2019:  15.505

Unterernährungsrate:   7,7 %

Indonesien hat mit circa 264 Millionen Einwohner*innen die viertgrößte Bevölkerung weltweit. Ähnlich wie Indien hat auch Indonesien in den letzten Jahren einen starken Wirtschaftsaufschwung erlebt. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Land nach wie vor unter Armut, Arbeitslosigkeit, sozialer Ungleichheit und Korruption leidet. Die Hälfte der Menschen lebt unterhalb der Armutsgrenze.

Wie ist die Situation in Indonesien?

Indonesien ist äußerst anfällig für Naturkatastrophen. Immer wieder werden Menschen infolge von Erdbeben, Überschwemmungen, Tsunamis, Dürren oder Vulkanausbrüchen ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Insbesondere die Landbevölkerung ist davon betroffen. Bei ihr kommen die ohnehin geringen Hilfen der Regierung kaum oder überhaupt nicht an. Die wirtschaftliche Not treibt viele Familien in Ballungszentren wie Jakarta, wo sie dann unter prekären Bedingungen in den Slums am Stadtrand leben müssen.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in Indonesien?

Die Mangelernährungsrate in Indonesien liegt bei über 20 Prozent. Insbesondere Kleinkinder und Säuglinge leiden unter den Folgen chronischer Unterernährung. Das Gesundheitssystem ist mangelhaft, Indonesien hat eine der höchsten Mütter- und Kindersterblichkeitsraten der Welt. Vor allem in den ländlichen Regionen mangelt es an Gesundheitszentren und qualifiziertem Personal. Hinzu kommt der ungenügende Zugang der Menschen zu sauberem Trinkwasser sowie einer angemessenen Sanitärversorgung.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in Indonesien?

Aktion gegen den Hunger ist seit 1998 in Indonesien aktiv. Im September 2018 wurde das Land von einer Doppelkatastrophe getroffen: Über 2.000 Menschen sind durch das verheerende Erdbeben und den nachfolgenden Tsunami auf der Insel Sulawesi ums Leben gekommen – rund 300.000 Menschen wurden obdachlos. Bis zu sechs Meter hohe Flutwellen waren über die Westküste hereingebrochen, haben ganze Häuser weggespült, Strommasten, Brücken und Straßen zerstört. Unsere Teams leisteten augenblicklich Nothilfe, versorgten die Betroffenen medizinisch und kümmerten sich um die Wasser- und Sanitärversorgung.
Darüber hinaus arbeiten unsere Mitarbeiter*innen vor Ort täglich daran, gemeinsam mit der Regierung und lokalen Partner*innen die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern:

  • Auf der Insel Kupang haben wir ein Projekt für fast 50 Gesundheitszentren ins Leben gerufen. Dort schulen wir Gesundheitspersonal und bekämpfen akute Mangelernährung bei Kindern. Viele Dörfer sind aufgrund der geografischen Lage von der Gesundheitsversorgung abgeschnitten. Daher liegt unser Fokus auf den schwer zugänglichen Gesundheitseinrichtungen.
  • In Anbetracht der schwierigen Wasserversorgung in den von El Niño betroffenen Regionen haben wir Projekte zur Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung etabliert. Unser Ziel ist es, einen Wasserzugang pro Haushalt zu realisieren.
  • Wir stärken maßgeblich die Lebensgrundlagen der Menschen durch Nahrungsmittelsicherungsprogramme. So haben wir beispielsweise Menschen darin geschult, in ihrem eigenen kleinen Garten Bewässerungssysteme anzulegen. Dies ermöglicht es ihnen, unterschiedliche Pflanzen für eine vielfältigere Ernährung anzubauen.
  • Wir unterstützen die Regierung bei der Entwicklung von Notfallplänen für Naturkatastrophen – beispielsweise Hochwasser – als Strategie im Kampf gegen Mangelernährung.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

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