Frau begutachtet in Kambodscha ihre Ernte.

KAMBODSCHA

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2013

Mitarbeiter*innen:  45

Bevölkerung:  16 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  41.237

Unterernährungsrate:   18,5%

Obwohl sich die humanitäre Situation in den letzten Jahrzehnten durchaus verbessert hat, ist Kambodscha immer noch eines der ärmsten und entwicklungsschwächsten Länder Südostasiens.

Wie ist die Situation in Kambodscha?

Politische Spannungen, gewaltsame Konflikte und Bürgerkriege beherrschten Kambodscha über Jahrzehnte bis weit in die 90er Jahre. Unter den Folgen leidet das Königreich bis heute. Jährlich sterben durchschnittlich 850 Menschen durch Landminen, viele weitere werden dadurch verletzt und verstümmelt. Kambodscha ist eins der vermintesten Länder Welt.
Auch Korruption ist ein großes Problem für die Menschen. Die Regierung verkauft große Wald- und Ackerflächen an ausländische Großinvestoren, die die gerodeten Flächen zu „Cash-Crop“ Plantagen umwandeln. Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Doch viele von ihnen wurden Opfer von Landraub. Insbesondere Kleinbäuer*innen werden häufig enteignet und ohne Entschädigung aus ihrer Heimat vertrieben.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in Kambodscha?

In Kambodscha haben ärmere Haushalte kaum von dem beeindruckenden Wirtschaftswachstum des letzten Jahrzehnts profitiert. Ihre Lebensgrundlagen werden aufgrund des Landraub und den Folgen des Klimawandels weiterhin bedroht. Die Ernährungssituation ist alarmierend und hat sich in den letzten zehn Jahren nicht verbessert: Besonders besitzlose Bevölkerungsgruppen leiden wieder verstärkt unter Mangelernährung und Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser übertragen werden. Ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren ist körperlich unterentwickelt.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in Kambodscha?

Aktion gegen den Hunger ist seit 2013 in Kambodscha aktiv. Unsere Teams vor Ort arbeiten täglich daran, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern:

  • Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tragen wir dazu bei, die Ernährungssituation von Frauen im gebärfähigen Alter und kleinen Kindern in Kampot und Kampong Thom zu verbessern. Dazu wird beispielsweise praktisches Wissen  rund um Hygiene und Ernährungsverhalten in sogenannten „Care Groups“ weitergegeben.
  • Wir sammeln Daten über die Ernährungslage vor Ort. Auf dieser Grundlage entwickeln unsere Experten gemeinsam mit der kambodschanischen Regierung sowie lokalen Partnern Strategien, um mit einem ganzheitlichen Ansatz den Hunger im Land zu bekämpfen.
  • Wir diagnostizieren und behandeln akute Mangelernährung bei Kindern.
  • Um dem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen, verbessern wir die Wasser- und Sanitärversorgung und setzen Hygienemaßnahmen um.
  • Wir unterstützen die Bevölkerung beim Aufbau von Lebensgrundlagen, wie zum Beispiel dem Anlegen von Teichen oder Reisbanken.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

30. OKTOBER 2019
NEWSLETTER ABONNIEREN

Abonnieren Sie jetzt unseren E-Mail-Newsletter und erhalten regelmäßig und kostenlos Informationen aus erster Hand!

JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN

Abonnieren Sie jetzt unseren E-Mail-Newsletter und erhalten regelmäßig Informationen aus erster Hand!