Daniel Burgui Iguzkiza

Unsere Nothilfe in Nepal

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 hat am 25. April Nepal erschüttert. Aktuell wird von mehr als 8.000 Todesfällen ausgegangen. Zudem hat ein Nachbeben der Stärke 7,3 das Land am 12. Mai getroffen. Die Mitarbeiter von Aktion gegen den Hunger sind vor Ort im Einsatz, um den betroffenen Menschen so schnell wie möglich zu helfen.

Mit Unterstützung des französischen Außenministeriums konnten bereits 11 Tonnen Hilfsgüter von Aktion gegen den Hunger nach Nepal eingeflogen werden. Dazu gehören Wasseraufbereitungsgeräte, Chlortabletten, Hygienesets und Ausstattungen für familienfreundliche Zelte, in denen Kinder und Mütter psychologisch betreut werden können.

Wir gehen aktuell davon aus, dass mehr als zwei Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen. Kinder und ihre Eltern brauchen dringend medizinische Unterstützung, Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser, Notunterkünfte, Decken und Hygiene-Sets. Und insbesondere auch die isolierten ländlichen Gebiete müssen schnellstmöglich Hilfe erhalten – denn dort lebt 80 Prozent der Bevölkerung.

In der Region Sindhupalchok im Osten der Hauptstadt Kathmandu ist die Hälfte der knapp 300.000 Einwohner vom Erdbeben stark betroffen. „Kinder müssen schnellstmöglich mit lebensnotwendiger Nahrung versorgt werden. Besonders in der Gemeinde Chautara wird Hilfe benötigt, denn das Krankenhaus wurde durch das Erdbeben schwer beschädigt. 90 Prozent der Gesundheitszentren in der Region wurden zerstört“, so Yara Sfeir von Aktion gegen den Hunger in Nepal. „Gemeinsam mit einer Partnerorganisation betreiben wir eine mobile Klinik, um die Diagnose und Behandlung von akut mangelernährten Kindern zu ermöglichen.“

Bereits vor dem Erdbeben gehörte Nepal zu den ärmsten Ländern der Welt. Und auch die Mangelernährungsquoten rangieren unter den höchsten der Welt: 41 Prozent der Kinder unter fünf Jahren leiden unter Wachstumsstörungen, 29 Prozent an Untergewicht und 11 Prozent sind akut mangelernährt.

Unsere Mitarbeiter vor Ort arbeiten rund um die Uhr, um die Überlebenden in den betroffenen Regionen Nuwakot und Sindhupalchok mit lebensnotwendigen Hilfsgütern zu versorgen.

14. NOVEMBER 2017
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