Frau läuft in Nigeria auf Schutt.

Entführung einer Mitarbeiterin von Aktion gegen den Hunger in Nigeria

Ein am Mittwochabend, den 24. Juli, veröffentlichtes Video zeigt die Mitarbeiterin von Aktion gegen den Hunger zusammen mit fünf weiteren Personen (Fahrer und Gesundheitspersonal, die ebenfalls in dem Hilfsprogramm von Aktion gegen den Hunger in der Region Damasak im Bundesstaat Borno mitarbeiten). Dem Anschein nach befinden sich alle in einer guten körperlichen Verfassung.

Aktion gegen den Hunger fordert mit Nachdruck die Freilassung unserer Mitarbeiterin und ihrer Begleiter.

Es handelt sich um humanitäre Helfer und Gesundheitsfachpersonal, die sich dazu entschieden haben, ihr Leben der Unterstützung, der gefährdetsten Bevölkerungsgruppen in Nigeria zu widmen. Alles wonach sie streben sind Solidarität, Menschlichkeit und Neutralität.

Ihre Entführung steht in völligem Widerspruch zum humanitären Völkerrecht und zu international anerkannten Standards für den Schutz von humanitären Helfern und Organisationen.

Alle Teams und Mitarbeiter von Aktion gegen den Hunger sprechen unserer Kollegin und ihren Begleitern sowie ihren Familien und Freunden ihre volle Unterstützung und ihr Mitgefühl aus.

Hinweis an die Medien:

Aktion gegen den Hunger wird keine Kommentare oder Rückmeldungen zu Medienanfragen zu diesem Thema abgeben, außer diesem formellen Statement.

Aktion gegen den Hunger dankt den Medien für ihr Verständnis im Umgang mit dieser schwierigen Situation.

 

Statement: Angriff auf Hilfskonvoi im Bundesstaat Borno in Nigeria

Am Donnerstag, den 18. Juli 2019, wurde ein Fahrzeugkonvoi auf der Straße nach Damasak in Borno, dem nördlichsten Bundesstaat Nigerias, angegriffen.

Einer der Fahrer wurde getötet. Zwei weitere Fahrer, drei Gesundheitshelfer und ein Mitarbeiter von Aktion gegen den Hunger werden vermisst.

Wir sind zutiefst bestürzt über diesen tragischen Vorfall. Die Kolleginnen und Kollegen haben ihr Leben der humanitären Hilfe verschrieben, um Frauen, Männer und Kinder zu unterstützen, die unter der anhaltenden humanitären Krise im Nordosten Nigerias leiden. Wir sind sehr besorgt über ihren Verbleib und hoffen inständig, dass sie sicher sind und bald mit ihren Familien wiedervereint werden können.

Aktion gegen den Hunger setzt sich dafür ein, dass Millionen Menschen im Nordosten Nigerias lebensrettende humanitäre Hilfe erhalten. Unser Fokus liegt dabei insbesondere auf Hilfsmaßnahmen für Frauen und Kinder.

Wir sprechen den Angehörigen des Fahrers unser tiefstes Mitgefühl aus und unterstützen die Familien der vermissten Personen und andere von diesem Vorfall Betroffene.

Wir bitten die Medien und Öffentlichkeit, keine unbestätigten Informationen hinsichtlich dieses Ereignisses zu verbreiten.

25. JULI 2019
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