Kind in der Zentralafrikanischen Republik schaut in die Kamera.

ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2006

Mitarbeiter*innen:  260

Bevölkerung:  4,9 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  220.554

Unterernährungsrate:   61,8%

Die Zentralafrikanische Republik ist ein rohstoffreiches, aber bitterarmes Land im Zentrum Afrikas. Über 65 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze von 1,90 US-Dollar am Tag. Die Binnenlage, eine dürftige Infrastruktur und der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften erschweren die wirtschaftliche Entwicklung des Staates. Das Land ist fast vollständig auf internationale Hilfe angewiesen.

Wie ist die Situation in der Zentralafrikanischen Republik?

Seit Jahren tobt in der Zentralafrikanischen Republik ein Bürgerkrieg zwischen Christen und Muslimen. Ressourcenknappheit heizt den Konflikt immer wieder an. Weite Teile der Zentralafrikanischen Republik werden von Rebellengruppen beherrscht. Weder der Regierung noch internationalen Vermittlungsbemühungen und Missionen gelingt es, das Land zu stabilisieren. Die Gewaltspirale in der Zentralafrikanischen Republik bedeutet für die zivile Bevölkerung eine humanitäre Katastrophe. Die Kämpfe zwischen konkurrierenden Milizen destabilisieren das Land vollständig.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in der Zentralafrikanischen Republik?

Über eine Million Menschen sind bisher vor der Gewalt geflohen. Dadurch haben viele Familien, die sich zuvor selbst versorgt und ihre Felder bewirtschaftet haben, ihre Existenzgrundlage verloren. Der sehr begrenzte Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Anlagen und Gesundheitsversorgung verschärft die Situation immens. Der Konflikt verschärft Mangel und Not in einem der ärmsten Länder der Welt. Laut des Amtes für die Koordinierung der humanitären Angelegenheiten (OCHA) der Vereinten Nationen werden 2019 mehr als 2,9 Millionen Menschen – davon über die Hälfte Kinder –  humanitäre Hilfe und Schutz benötigen. Über 40 Prozent der Kinder unter 5 Jahren leidet unter akuter schwerer Mangelernährung.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in der Zentralafrikanischen Republik?

Aktion gegen den Hunger ist seit 2006 in der Zentralafrikanischen Republik aktiv. Der humanitäre Zugang wird durch zahlreiche bewaffnete Gruppierungen erschwert. Für Mitarbeiter*innen von internationalen Hilfsorganisationen ist die Zentralafrikanische Republik eines der gefährlichsten Länder der Welt. Trotzdem arbeiten unsere Teams täglich daran, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern:

  • Wir unterstützen die Menschen mit Nothilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen.
  • Wir installieren stabile Wasser- und Sanitäreinrichtungen, indem wir Brunnen und Latrinen bauen oder instand setzen.
  • Wir verteilen Hygiene-Kits und führen Schulungen zu Hygienemaßnahmen und Gesundheitspraktiken durch.
  • Um Gesundheitsstrukturen zu schaffen und aufrechtzuerhalten, schulen wir einheimisches Personal in den Gemeinden.
  • Wir bieten psychosoziale Unterstützung für Menschen mit psychischen Problemen an.
  • Wir behandeln Fälle von schwerer akuter Mangelernährung
  • Wir setzen uns für Nahrungsmittelsicherheit ein, indem wir Sesam- und Erdnussproduzenten fördern.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

25. APRIL 2019
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