Ein Kind schüttet sich Wasser über den Kopf und hat sichtlich Spaß dabei.

Wasser und Hygiene

1,8 Millionen Menschen trinken verunreinigtes Wasser

4,5 Milliarden Menschen müssen weltweit ohne eine angemessene sanitäre Einrichtungen auskommen und 892 Millionen Menschen müssen noch immer ihr Geschäft im Freien verrichten. Die Folge: 1,8 Milliarden Menschen trinken aus mit Fäkalien verunreinigten Wasserquellen. Zudem geht ein Großteil des weltweit entstehenden Abwassers ungefiltert in die Umwelt zurück und jeder Zehnte isst Nahrungsmittel, die mit Abwasser bewässert wurden.

Mangelnde Hygiene und Unternährung gehen Hand in Hand

Mangelnde Hygiene und Unterernährung hängen eng zusammen. 1,5 Millionen Kinder sterben jährlich aufgrund von Krankheiten die durch verunreinigtes Wasser und unhygienische Lebensbedingungen verursacht werden, wie Durchfall oder Cholera: „Wir denken bei Mangelernährung immer an die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, doch unsere Arbeit vor Ort hat uns gezeigt, dass es um mehr geht: Durchfall und Darmerkrankungen führen zu Mangelernährung und Wachstumsverzögerungen“, sagte Celia González, Expertin für Wasser- und Hygienemaßnahmen bei Aktion gegen den Hunger.

Zugang zu sicherem Wasser schaffen

Aktion gegen den Hunger setzt sich weltweit dafür ein, dass Menschen einen einfachen Zugang zu Wasser haben. Dafür bohren wir Brunnen, installieren Handpumpen, schützen natürliche Quellen, zapfen Grundwasser an, renovieren beschädigte Wasser-Infrastruktur und legen Wasserleitungen in abgelegene Dörfer und Gesundheitszentren. In Notfallsituationen wie humanitären Krisen oder Naturkatastrophen transportieren wir sauberes Wasser in die betroffenen Gebiete und installieren dort Tanks und Speicherbehälter. 

Hygiene fördern und sanitäre Einrichtungen verbessern

Um zu vermeiden, dass sich Krankheiten ausbreiten, baut Aktion gegen den Hunger sanitäre Einrichtungen und Handwaschstationen und schult die Menschen in gesunden Verhaltensweisen, wie richtigem Händewaschen, dem Kochen mit sauberen Utensilien und der Verwendung von Wasser aus geschützten Quellen. In Notsituationen werden zudem Hygienesets an die betroffenen Menschen verteilt. 

Nachhaltigkeit sichern

Wir beziehen die Gemeinden vor Ort stets in unsere Programme ein, um sicherzustellen, dass unsere Arbeit nachhaltig ist und weitegeführt wird. So kümmern sich von Aktion gegen den Hunger ausgebildete Dorfkomitees um die Wasser- und Abwasserinfrastruktur und die trainierten Gesundheitsteams geben ihr Wissen über gesunde Verhaltensweisen und die Nutzung von sanitären Einrichtungen an andere Dorfbewohner weiter, wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Region bereits verlassen haben.

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