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Antwort auf den UN-Bericht zur Ernährungssicherheit 2019

Jeder neunte Mensch auf der Welt leidet Hunger

Mehr als 820 Millionen Menschen waren in 2018 unterernährt – dies entspricht jedem neunten Menschen auf der Welt. Das geht aus dem aktuellen UN-Bericht „The State of Food Security and Nutrition in the World 2019“ hervor. Seit 2015 haben sich die globalen Mangelernährungsraten zunehmend verschlechtert.

Die Zeit zu handeln ist jetzt

„Es ist ein Armutszeugnis für die Weltgemeinschaft, dass sich Ernährungssituation stetig weiter verschlechtert. Es ist allerhöchste Zeit zu handeln. Investitionen in die Bekämpfung von Hunger müssen oberste Priorität haben“, sagt Jan Sebastian Friedrich-Rust, Executive Director von Aktion gegen den Hunger, als Reaktion auf die Veröffentlichung des Berichtes.

Es braucht einen integrierten Ansatz

„Wir brauchen einen integrierten Ansatz, der die Ursachen des Hungers in den Fokus nimmt. Es werden keine Fortschritte erzielt, wenn wir Konfliktursachen, die anhaltende Ungleichheit von Frauen und Mädchen und die Strukturschwäche von nationalen Gesundheitssystemen nicht konsequent angehen. Die Zahlen in diesem Bericht sind alarmierend. Es ist davon auszugehen, dass das wahre Ausmaß der akuten Unterernährung weitaus größer ist als berichtet“, so Friedrich-Rust weiter.

Ernährungssituation droht sich weiter zu verschärfen

„Wenn wir keinen grundlegenden Wandel im Denken und Handeln unserer Bundesregierung und auf EU- und UN-Ebene erreichen, wird sich die Ernährungssituation in den nächsten Jahren weiter verschärfen", sagt Friedrich-Rust abschließend.

16. JULI 2019
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