Die Früchte seiner Arbeit: Obstbäume als Existenz­grundlage

Lomoe Achilla ist Kleinbauer in Kaabong, Uganda. Um seine Frau und Kinder auch in schwierigen Erntezeiten ernähren zu können, hat er damit begonnen, Obstbäume zu pflanzen.

„Im letzten Jahr unterstützte mich Aktion gegen den Hunger beim Aufbau einer Baumschule. Die Organisation führt hier mehrere Projekte durch, damit wir unsere Ernährung sichern können und unsere Gemeinden widerstandsfähiger werden“, so der 55-Jährige.

Ohne Regen keine Nahrung

Lomoe zeigt sich betroffen: Weil der Regen in der Region immer häufiger ausbleibt,  wird die Ernte immer knapper. „Als Landwirte sind wir über die ausbleibenden Regenfälle besonders besorgt“, erklärt Lomoe. „Wir setzen daher auf den Anbau verschiedener Baumarten, die unterschiedlich viel Wasser benötigen.“

Neues Geschäft – neuer Weg in die Zukunft

Aktion gegen den Hunger unterstützte Lomoe bei der Gründung seiner Baumschule mit einem halben Kilogramm Guave-, Orangen- und Passionsfruchtsamen sowie Mangosamen. Zusätzlich erhielt er Gießkannen, Wasserkanister und Pflanzenkübel. So konnte er insgesamt 14.200 Obstbaumsaatlinge ziehen. Unsere Mitarbeiter besuchten seine Farm täglich, um ihn mit technischem Wissen zu Saatanbau und Unternehmensführung zu unterstützen.

Durch die Einnahmen seiner kleinen Baumschule ermöglicht er seinen Kindern eine bessere Ausbildung. In der nächsten Saison möchte er noch einen Ochsenpflug und weitere Obstbaumsamen erwerben, um seine Baumschule auszubauen. Diese kommt der gesamten Gemeinde zugute. Denn ein Teil seiner Ersparnisse zahlt er in das Gemeindekonto ein.

Foto: Vojta Vancura

20. JULI 2017
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