„Lauft um euer Leben“ - Familien im Südsudan müssen alles zurücklassen

„Lauft um euer Leben!“ sagte ihr Mann zu Abuk Deng, als die Gewalt im Dezember 2013 im Südsudan ausbrach. Die junge Mutter floh umgehend mit ihren vier Kindern vor den Kämpfen und konnte nur das Nötigste mitnehmen. Mehr als 1,5 Millionen Flüchtlinge im Südsudan teilen dieses Schicksal, die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder.

Nach einer mehrtägigen und gefährlichen Flucht erreichte Abuk Deng mit ihren Kindern das Flüchtlingslager Man Awan. Dort wurde bei ihrem dreijährigen Sohn Charles eine lebensbedrohliche Mangelernährung festgestellt. Auch dieses Schicksal wird von vielen Familien geteilt: Über 2,5 Millionen Menschen im Südsudan sind momentan von einer bedrohlichen Lebensmittelknappheit betroffen.

Aktion gegen den Hunger ist vor Ort: Unsere Mitarbeiter richten Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen ein, ermöglichen eine medizinische Grundversorgung und behandeln mangelernährte Kinder. Auch Abuk Deng ist heute eine von 15 Freiwilligen, die unsere Arbeit im Flüchtlingslager unterstützen: „Ich freue mich über meine Arbeit als Freiwillige. Wir untersuchen Kinder, geben Familien Gesundheitstipps und helfen bei der Nahrungsmittelverteilung.“

Eine noch nie zuvor gesehene Anzahl an humanitären Katastrophen führt dazu, dass allzu oft gerade die Kinder und Familien von der Welt vergessen werden, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen. Unsere Teams sind daher Tag für Tag in Ländern wie dem Südsudan im Einsatz, um Menschen in größter Not zu helfen.

„Ich bin überzeugt von der guten Arbeit von Aktion gegen den Hunger“, sagt Abuk Deng. „Es ist so wichtig diesen Kindern zu helfen. Diese Hilfe muss weitergehen.“

Foto: Andrew Parsons

31. OKTOBER 2019
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