Ein Mädchen im Irak freut sich, dass sie in einer Schule ist und lernen darf.

Drei Fragen rund um Bildung und Ernährung

Wie hängen Bildung und Unterernährung zusammen?

Auf der einen Seite wirkt sich Mangelernährung negativ auf das Lernvermögen von Kindern aus und führt dazu, dass das intellektuelle Potenzial nicht voll entfaltet werden kann. So haben mangelernährte Kinder eine verlangsamte körperliche, neurologische und kognitive Entwicklung. Darunter leidet auch ihre Fähigkeit zu lernen. Daraus folgt, dass ein mangelernährtes Kind – selbst wenn es die Möglichkeit bekommt, zur Schule zu gehen – niemals richtig lesen und schreiben lernen kann.

Auf der anderen Seite ist Bildung ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen Mangelernährung. So geht Mangelernährung zurück, wenn Eltern Informationen über die Ursachen und allgemeine Ernährungsprinzipien erhalten. Unser Ansatz ist daher: Familien über die Ursachen aufklären, damit sie selbst dazu beitragen, Mangelernährung einzudämmen.

Warum ist der Kampf gegen Mangelernährung so wichtig?

Ein Kind, das unter Mangelernährung leidet, wird auch in Zukunft anfälliger für andere Krankheiten sein, da sein Immunsystem geschwächt ist. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko, Stress- und Angstzustände zu entwickeln. Da auch das Lernvermögen und damit die Bildung durch den schlechteren Ernährungszustand Schaden nehmen, wird das Kind im Erwachsenenalter schlechtere Chancen haben, professionelle Kompetenzen zu entwickeln. Das Resultat: Das Mangelernährung im Kindesalter beeinflusst das gesamte Leben des Kindes. Indem wir uns gegen Mangelernährung einsetzen, kämpfen wir also auch für Chancengleichheit.

Es zeigt sich, dass Mangelernährung einen sehr negativen Einfluss auf das Individuum und die Gesellschaft hat. Daher ist gute Ernährung ein Grundpfeiler im Kampf gegen Ungleichheiten und Armut. Das gilt für alle Menschen weltweit. Denn in gute Nahrung zu investieren heißt, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen und so zu verhindern, dass sich die ärmlichen Lebensverhältnisse von Generation zu Generation weitervererben.

Was tun wir, um zu helfen? 

Das entscheidende Zeitfenster im Leben eines Kindes sind die ersten 1.000 Tage seines Lebens. Denn in dieser Zeit wird der Grundstein für die zukünftige Gesundheit und damit für seine Entwicklung gelegt. Genau da setzen wir an: Aktion gegen den Hunger diagnostiziert und behandelt kranke Kinder, schult die Eltern und bildet Gesundheitspersonal aus. 

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