Lächelndes Kind in Dschibuti.

DSCHIBUTI

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2011

Mitarbeiter*innen:  15

Bevölkerung:  0,95 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  14.101

Unterernährungsrate:   19,7%

Die Republik Dschibuti gehört zu den kleinsten Staaten Afrikas. Sie grenzt im Norden an das Rote Meer und Eritrea, im Süden an Äthiopien und im Westen an Somalia. Von den etwa 957.000 Einwohner*innen leben etwa drei Viertel in der Hauptstadt Dschibuti. Aufgrund der geostrategischen Lage sind viele internationale Armeen mit Militärbasen im Land vertreten. Ausländische Investitionen — insbesondere aus China — führten jüngst zu einem Wirtschaftsaufschwung Dschibutis. Dennoch leben 23 Prozent der Bevölkerung in extremer Armut. Bedingt durch starke Landflucht entstehen immer größere Slums an den Rändern von Dschibuti-Stadt. Die Arbeitslosigkeit beträgt über 70 Prozent — mit steigender Tendenz.

Wie ist die Situation in Dschibuti?

In Dschibuti herrscht ein extrem trockenes Klima. Die geringen Niederschläge führen zu Missernten und einem Rückgang des Weidelands, bedrohen die Viehbestände und somit die Lebensgrundlage der Kleinbäuer*innen. Aufgrund der vergangenen Dürren ist die Anzahl der Menschen, die unter Hunger leiden, drastisch gestiegen. Als kleines, ressourcenarmes Land ist Dschibuti nahezu ausschließlich (zu rund 90 Prozent) von importierten Nahrungsmitteln abhängig und damit enormen Schwankungen der Lebensmittelpreise ausgesetzt. Gewaltsame Konflikte und schlechte Wirtschaftslagen in den angrenzenden Staaten führen dazu, dass von dort zusätzlich zahlreiche Menschen auf der Flucht Schutz in Dschibuti suchen.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in Dschibuti?

Im Jahr 2017 benötigte fast ein Drittel der Bevölkerung Dschibutis humanitäre Hilfe, rund 18 Prozent leidet unter akuter Mangelernährung. Etwa 155.000 Menschen haben nicht genügend zu essen. Knapp ein Viertel der Kinder unter fünf Jahren ist untergewichtig. Zudem leben viele Einwohner*innen Dschibutis in Slums — ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser oder Sanitäranlagen. Die dadurch bedingten mangelhaften hygienischen Bedingungen führen oftmals zu tödlichen Durchfallerkrankungen. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung ist unzureichend und Krankheiten wie Cholera, Typhus, Hepatitis A und Malaria sind weit verbreitet.  

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in Dschibuti?

Aktion gegen den Hunger ist seit 2011 in Dschibuti aktiv. Trotz eines durch die Regierung verhängten Embargos für internationale Hilfsorganisationen, hat unser Team 2017 eine effiziente Notfallversorgung aufrechterhalten können:

  • Wir behandeln akut mangelernährte Kinder und verteilten therapeutischer Nahrung.
  • Wir ermöglichen Zugang zu Trinkwasser und bauen Latrinen.
  • Wir stellen die Lebensgrundlagen von Menschen im Rahmen unserer Nahrungsmittelsicherungsprogramme auf eine stabile Basis und verteilen Saatgut, Dünger und Werkzeug.
  • Wir leisten psychosoziale Betreuung für Mütter und Kinder.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

24. APRIL 2019
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