Dschibuti

Welthunger-Index
Ernst
Bevölkerung 
0,95million
Unser Team 
15 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
6.088 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Als kleines, ressourcenarmes Land in Ostafrika ist Dschibuti nahezu ausschließlich von importierten Nahrungsmitteln und Naturressourcen abhängig und damit enormen Schwankungen der Lebensmittelpreise ausgesetzt. Anhaltende Dürren in der Region verschlimmern die Situation weiter. Viele Gemeinden sind von der Viehzucht abhängig. Doch die geringen Regenfälle und ein Rückgang des Weidelands bedrohen die Viehzucht und somit ihre Lebensgrundlage.

Der eingeschränkte Zugang zu sanitären Anlagen und die mangelhaften hygienischen Bedingungen im Land führen oftmals zu Durchfallerkrankungen. Die Mangelernährung von Kindern unter fünf Jahren ist in fast allen Regionen des Landes sehr hoch und liegt auf nationaler Ebene bei 17,8 Prozent.

Durch seine Lage ist Dschibuti ein reger Schiffsfrachten-Umschlagplatz für viele Länder Ostafrikas. Dementsprechend lebt ein Großteil der Bevölkerung in den Hafenstädten. Doch immerhin ein Drittel der Menschen verteilt sich auf Hunderte Dörfer, für die der Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und Nahrungsmitteln eine Herausforderung darstellt. Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote im Land bei 60 Prozent, wodurch es nur zu einer schleppenden Entwicklung der Wirtschaft kommt.

Was wir tun:

Der Einsatz von Aktion gegen den Hunger in Dschibuti begann 2011 während der humanitären Krise am Horn von Afrika. Durch aufeinanderfolgende Missernten litt schätzungsweise ein Viertel der Gesamtbevölkerung (über 150.000 Menschen) unter schwerem Nahrungsmittelmangel. Gegenwärtig konzentrieren sich unsere Mitarbeiter darauf, den Menschen einen Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygieneleistungen zu ermöglichen, um die Sterblichkeit aufgrund von Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser entstehen, zu verringern. Dies betrifft vor allem die Menschen in den Vororten der Hauptstadt Dschibuti. Zudem versorgen wir stark mangelernährte Menschen mit Nahrung. Dazu unterhalten wir sechs Notfalleinrichtungen im ganzen Land, eine davon in der Hauptstadt.

Unsere Mitarbeiter arbeiten eng mit dem Gesundheitsministerium und dem medizinischen Personal vor Ort zusammen, um die Behandlung von Mangelernährung im nationalen Gesundheitssystem zu verbessern. Dieser ganzheitliche Ansatz stellt sicher, dass die Gemeinden Zugang zu lebensrettenden Notfalleinrichtungen haben, während gleichzeitig die langfristig erforderliche Infrastruktur aufgebaut wird.

11.420
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
316
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
2.365
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen

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