Elfenbeinküste

Welthunger-Index
Ernst
Bevölkerung 
23,7 millionen
Unser Team 
23 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
697.283 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Als Aktion gegen den Hunger im Jahr 2002 die Arbeit in der Elfenbeinküste aufnahm, war das Land in einen von Rebellen kontrollierten Norden und einen regierungstreuen Süden geteilt. Das Gesundheitspersonal hatte aus Sicherheitsgründen den Norden des Landes verlassen, wodurch viele Menschen keinen Zugang mehr zu einer medizinischen Grundversorgung hatten. Der einzige Ersatz waren humanitäre Hilfsorganisationen. Die Situation verbesserte sich langsam, bis 2010 eine umstrittene Präsidentschaftswahl eine schwere nationale Krise verursachte, die zum Bürgerkrieg führte.

Die Elfenbeinküste ist ein landwirtschaftlich reiches Land, in dem besonders Kakao, Baumwolle und Cashewnüsse gedeihen. Doch die gewalttätigen Auseinandersetzungen nach der Wahl fielen in die Saat- und Erntezeiten, die für die Bauern von besonderer Bedeutung sind. Ernteausfälle, Handelsembargos und eine verbreitete Armut machten im Jahr 2011 die trockene Jahreszeit besonders hart. Viele Menschen konnten auf ihren Feldern nicht mehr genug erwirtschaften, um sich und ihre Familien zu ernähren. Hinzu kam, dass Hunderttausende Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten Burkina Faso und Mali zusätzlich mit Nahrung versorgt werden mussten.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger unterstützt die Menschen in der Elfenbeinküste seit mehr als einem Jahrzehnt. Wir haben Tausende von Kindern behandelt, die unter lebensgefährlicher Mangelernährung litten, Gemeindegesundheitshelfer ausgebildet, auf Notsituationen reagiert und das öffentliche Gesundheitssystem wieder mit aufgebaut. Auf den Ausbruch der Ebola-Epidemie in den Nachbarländern haben wir mit Vorsorgeschulungen in den Bezirken rund um die Hauptstadt Abidjan reagiert und eng mit den Gesundheitsbehörden zusammengearbeitet.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht vor allem der Westen des Landes, in dem die Mangelernährungsraten besonders hoch sind. Zusätzlich sind wir in den Städten Aboisso, Korhogo, Toulepleu und Zouan Hounien im Einsatz. Mit unseren Projekten unterstützen wir die gefährdete städtische Bevölkerung, insbesondere Frauen und Kinder unter fünf Jahren. Auf dem Land helfen wir den Menschen bei der Entwicklung von neuen Anbaumethoden, verteilen Saatgut und bieten landwirtschaftliche Schulungen an.

Seit Ende 2011 befindet sich das Land wieder in einem relativ stabilen Zustand. Doch es bleibt viel zu tun, bis das Leben der Menschen in der Elfenbeinküste wieder ganz zur Normalität zurückgekehrt ist.

100.573
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
596.710
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
20.218
Menschen wurden darin ausgebildet, sich besser auf Naturkatastrophen und Notsituationen vorzubereiten 

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