Kinder in der Elfenbeinküste an einer Pfütze.

ELFENBEINKÜSTE

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
Katastrophenvorsorge Katastrophenvorsorge
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2002

Mitarbeiter*innen:  23

Bevölkerung:  24 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  697.283

Unterernährungsrate:   20,7%

Soziale, politische und militärische Krisen erschütterten die Elfenbeinküste in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Während das Land versucht sich wirtschaftlich zu regenerieren und hoffnungsvoll auf die Präsidentschaftswahlen 2020 blickt, erholen sich die Menschen nur langsam von den Auswirkungen des Bürgerkrieges. Die Armut ist vor allem in den ländlichen Gebieten groß und spaltet die Gesellschaft.

Wie ist die Situation in der Elfenbeinküste?

Als Aktion gegen den Hunger im Jahr 2002 die Arbeit in der Elfenbeinküste aufnahm, war das Land in einen von Rebellen kontrollierten Norden und einen regierungstreuen Süden geteilt. Damals versuchten Hilfsorganisationen mit ihrem humanitären Einsatz in der nördlichen Region die Flucht des lokalen Gesundheitspersonals zu kompensieren. Die Präsidentschaftswahl 2010 stürzte die Elfenbeinküste in eine schwere nationale Krise, die zum Bürgerkrieg führte: Tausende Menschen starben, Millionen wurden entwurzelt und vertrieben.
Wegen des mangelnden Zuganges zu Gesundheitseinrichtungen und unzureichenden Hygienemaßnahmen ist die Elfenbeinküste höchst anfällig für die Ausbreitung von Krankheiten. Zudem leidet die gesamte Region, einschließlich der Nachbarländer, an den Auswirkungen des Terrorismus.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in der Elfenbeinküste?

Viele Menschen leiden unter den Auswirkungen der langjährigen Konflikte. Trotz der politisch entspannteren Lage sind die Gefahren angesichts der bevorstehenden Wahlen nicht gebannt, da die Ursachen der Probleme nur unzureichend angegangen werden.
Der Zugang zu grundlegenden Gesundheits- und Sozialdienstleistungen ist für die Menschen schwierig und die wirtschaftliche Ungleichheit innerhalb der Bevölkerung nimmt zu. Ohne angemessene medizinische Versorgung besteht für Frauen und heranwachsende Mädchen das Risiko ungewollter Schwangerschaften sowie postnataler Komplikationen. Auch Gewalttätigkeit gegenüber Frauen ist weit verbreitet. Die Möglichkeiten für medizinische und psychosoziale Unterstützung für Opfer von Vergewaltigung und Gewalt ist nach wie vor völlig unzureichend.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in der Elfenbeinküste?

Aktion gegen den Hunger ist seit 2002 in den Distrikten Abidjan und Montagnes aktiv. Unsere Teams helfen Menschen in Not, deren Leben durch den Krieg und dessen Auswirkungen erschüttert wurde:

  • Wir verteilen Lebensmittel, diagnostizieren Mangelernährung und behandeln akut mangelernährte Kinder.
  • In 12 gemeindebasierten Gesundheitseinrichtungen bieten wir kostenlose Gesundheitsversorgung an, besonders für die Schwächsten der Gesellschaft.
  • In den Regionen Abidjan und Montagnes konnten wir etliche Familien, die besonders stark unter den Folgen mangelnder Hygiene litten, an das Wasserversorgungsnetz anschließen.
  • Wir leisteten psychosoziale Betreuung, insbesondere für Mütter und Kinder.
  • Wir unterstützen die Regierung dabei, die nationalen Pläne für eine bessere Ernährungssituation umzusetzen und weitergehende Strategien zu entwickeln.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

24. APRIL 2019
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