Frau trägt im Kamerun ihr Kind auf dem Rücken.

KAMERUN

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2014

Mitarbeiter*innen:  122

Bevölkerung:  24 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  151.789

Unterernährungsrate:   7,3%

Rund ein Viertel der Menschen im Kamerun lebt unterhalb der Armutsgrenze und muss mit weniger als 1,90 US-Dollar am Tag auskommen. Aufgrund seiner geografischen Lage in Zentralafrika und seiner –  im afrikanischen Vergleich – stabilen Wirtschaft, ist der Kamerun für viele Menschen aus den Nachbarländern ein begehrtes Zufluchtsland. Insbesondere im Norden und Osten des Kameruns hat sich die humanitäre Lage durch Schutzsuchende seit 2016 bedeutend verschlechtert.

Wie ist die Situation im Kamerun?

Seit Juli 2014 ist Aktion gegen den Hunger in der östlich gelegenen Stadt Lolo im Einsatz. Vorrangig wird seitdem die betroffene Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgt und für deren Gesundheit gesorgt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behandeln mangelernährte Kinder und Erwachsene, leisten erste Hilfe, bieten psychosoziale Betreuung für Flüchtlingsfamilien an und schulen lokales Gesundheitspersonal. Zudem trainieren und schulen wir Menschen zu den Themen Hygiene, Lebensmittelzubereitung und Kinderbetreuung.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen im Kamerun?

Die Landwirtschaft in der umkämpften Region ist massiv beeinträchtigt. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist dadurch enorm und nimmt weiter zu: Es wird geschätzt, dass 3,9 Millionen Menschen in den nördlichen und östlichen Grenzregionen unter Nahrungsmittelunsicherheit leiden. Die Folge: akute Mangel- und Unterernährung.
Rund 251.000 Binnenvertriebene in Kamerun stehen vor dem Nichts. Regionale Dorfgemeinschaften versuchen diese Menschen aufzufangen. Sie haben jedoch meist selbst viel zu wenig zu Essen. Zudem werden viele Frauen und Mädchen Opfer von Entführung, sexueller Gewalt und Versklavung. Männer und Jungen sind häufig der Zwangsrekrutierung ausgesetzt.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger im Kamerun?

Die Arbeit von Aktion gegen den Hunger im Kamerun begann 2014 und konzentriert sich seither insbesondere auf die nördlichen und östlichen Regionen des Landes:  

  • Wir verteilen Lebensmittel, diagnostizieren Mangelernährung und behandeln akut mangelernährte Kinder.
  • Unser Standort in Maroua unterstützt alle Gesundheitszentren in den nördlichen Gemeinden Tokombere und Goulfey, um die medizinische Grundversorgung zu verbessern.
  • Wir verbessern die Wasser- und Sanitärversorgung, um dem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen.
  • Wir leisten psychosoziale Betreuung für Flüchtlinge und Vertriebene.
  • In den Regionen Mayo-Sava und Mayo-Tsanaga haben wir ein System zur Krisenbewältigung eingerichtet, um schneller auf Flüchtlingsbewegungen reagieren zu können.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

24. APRIL 2019
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