Liberia

Welthunger-Index
Ernst
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53.583 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Liberia hat stark unter dem 14 Jahre währenden Bürgerkrieg gelitten, der das Land tief gespalten hat. Doch auch zehn Jahre nach dem Ende der Auseinandersetzungen, sind die Folgen dieses langen und verheerenden Konflikts noch deutlich zu spüren. Die Menschen in Liberia leiden unter einer zerstörten Infrastruktur, hoher Armut und sehr schlechten Lebensbedingungen. 20 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt.

Die Regierung ist bisher noch nicht in der Lage, die grundlegende Versorgung der Menschen, beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und der Schaffung von Arbeitsplätzen, zu gewährleisten.

Durch die starke Abhängigkeit vom Kautschukexport und dem Import von Rohmaterialien ist Liberias Wirtschaft schon für geringste Schwankungen der Weltmarktpreise anfällig. Diese wirtschaftliche Unsicherheit betrifft einen Großteil der Landesbevölkerung.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger ist seit 1990 in Liberia im Einsatz. Wir unterstützen die Ärmsten der Bevölkerung durch Ernährungsprogramme, verbessern den Zugang zu sauberem Wasser und arbeiten gemeinsam mit den Menschen daran, ihre Ernährung langfristig zu sichern.

Liberia war im Jahr 2014 eines der am stärksten von der Ebola-Epidemie betroffenen Länder. Aktion gegen den Hunger unterstützte die lokalen Gesundheitseinrichtungen umfassend bei der Vorsorge, Eindämmung und Behandlung der Epidemie. Parallel dazu wurde ein Programm zur Unterstützung der Gemeinden entwickelt, das Aufklärungsarbeit, eine Installation von Waschstationen und die Verteilung von Hygiene-Sets umfasst. Zudem ist die psychologische Betreuung ein Schlüsselelement, vor allem um die Stigmatisierung der von Ebola betroffenen Bevölkerung zu verhindern.

Obwohl das Land im Mai 2015 frei von Ebola deklariert wurde, muss die Situation weiterhin genau beobachtet werden, um einen erneuten Ausbruch zu verhindern. Zudem haben die Menschen auch nach dem Ende der Epidemie mit den negativen Auswirkungen auf die Ernten und Nahrungsmittelpreise zu kämpfen. Das Risiko für Hunger und Mangelernährung ist signifikant angestiegen.

2.086
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
26.810
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
24.687
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen

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