Sierra Leone

Welthunger-Index
Sehr ernst
Bevölkerung 
7,4 millionen
Unser Team 
169 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
139.931 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Im Jahr 2001 ging der zehnjährige Bürgerkrieg in Sierra Leone zu Ende und hinterließ eine zerstörte Infrastruktur, eine geschwächte Wirtschaft und mehr als zwei Millionen Vertriebene. Insbesondere Kinder hatten unter dem Krieg zu leiden; sie wurden zu Tausenden als Kindersoldaten missbraucht. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung leben noch heute in Armut, 43 Prozent haben keine gesicherte Ernährungsgrundlage.

Die humanitäre Situation ist nach wie vor schwierig: Sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen sind nicht ausreichend vorhanden, viele Menschen hungern, und die Säuglingssterblichkeit ist eine der höchsten weltweit. Bis auf Weiteres ist das Land von humanitärer Hilfe aus dem Ausland abhängig.

2014 brach eine schwere Ebola-Epidemie in Westafrika aus, die auch Sierra Leone erfasste. Aufgrund der schlechten sanitären Infrastruktur und des schwachen Gesundheitssystems konnte sich das Virus schnell verbreiten.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger ist seit 1991 in Sierra Leone im Einsatz. Wir unterstützen die nationalen und lokalen Behörden bei ihren Entwicklungsaufgaben, besonders beim Kampf gegen Hunger und Mangelernährung, der Bereitstellung von sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen. Wir bilden lokales medizinisches Personal aus und arbeiten eng mit der Ernährungsabteilung des Gesundheitsministeriums zusammen.

Wir fördern langfristige Strategien für die Wasserversorgung und sanitäre Strukturen. Außerdem sorgen wir dafür, dass betroffene Bevölkerungsgruppen sofortigen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Darüber hinaus führen wir Kampagnen zum Thema Hygiene durch und leisten im Notfall umgehend Soforthilfemaßnahmen. Um der Kindersterblichkeit entgegenzuwirken wurde 2012 ein Programm ins Leben gerufen, welches kostenfreie medizinische Behandlung für Kinder unter fünf Jahren und deren Mütter garantiert.

Der humanitäre Einsatz im Kampf gegen Ebola umfasste neben der medizinischen Hilfe auch den Auf- und Ausbau der sanitären Infrastruktur und des Gesundheitssystems. Aktion gegen den Hunger unterstützte die lokalen Gesundheitseinrichtungen umfassend bei Prävention, Eindämmung und Behandlung der Epidemie.

50.374
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
56.323
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
33.234
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen

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