Südsudan

Welthunger-Index
Keine Daten
Bevölkerung 
12,2 millionen
Unser Team 
314 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
313.250 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Anhaltende Notsituation im Südsudan

Seit der Südsudan im Jahr 2011 seine Unabhängigkeit vom Sudan erlangt hat, kämpft das Land mit einer anhaltenden Notsituationen und Entwicklungsproblemen. Im Dezember 2013, gerade mal zwei Jahre nach der Unabhängigkeit, brachen erneut gewalttätige politische Auseinandersetzungen aus. Zehntausende Menschen wurden getötet und über 1,9 Millionen Menschen aus ihren Dörfern vertrieben. Sechs Millionen der Vertriebenen sind von Hunger betroffen. Insgesamt leidet ein Viertel der Bevölkerung Hunger, das sind ungefähr 2,8 Millionen Menschen.

Lage verschärft sich immer weiter

In den Gemeinden, in denen die Flüchtlinge Zuflucht gefunden haben, werden die Ressourcen zunehmend knapp. Naturkatastrophen, saisonale Schwankungen und der Konflikt mit dem Nachbarland Sudan treiben die Nahrungsmittelpreise nach oben und vergrößern die Not der Familien. Die trockene Jahreszeit, in der nur eine geringe oder gar keine Ernte zu erwarten ist, verschärft die Lage im Südsudan weiter. Viele Familien werden ihre Existenzgrundlagen verlieren und sich nicht ausreichend ernähren können.

Der Hunger bleibt

Auch wenn die Hungerkrise im Südsudan von der offiziellen Warnstufe "Hungersnot" auf eine "Notsituation" herabgestuft werden konnte, bleibt die Situation im Land katastrophal. Weit über einer Million Menschen stehen an der Schwelle zur Hungersnot. Im gesamten Land benötigen über 4,9 Millionen Menschen, ca. die Hälfte der Einwohner, dringend Nahrungsmittelhilfe.

Aktion gegen den Hunger ist vor Ort, um den Menschen zu helfen:

Unsere Notfallteams sind im Südsudan aktiv, um die dringend notwendige Nothilfe zu leisten. So behandeln unsere MitarbeiterInnen mangelernährte Kinder und verteilen Lebensmittel und sauberes Trinkwasser an die Menschen in Not.

Seit 1985 ist Aktion gegen den Hunger bereits im heutigen Südsudan im Einsatz, um Mangelernährung zu behandeln, Trinkwasser bereitzustellen und Wege aus der chronisch unsicheren Ernährungslage in der Region zu erarbeiten. Dazu reist unser Notfallteam bis in die entlegensten Gebiete des Landes, um die Bedürfnisse der Menschen und die am schwersten von Mangelernährung betroffenen Regionen zu identifizieren. Diese Daten dienen als Grundlage, um die Hilfe der internationalen Gemeinschaft in der Nahrungsmittelkrise im Südsudan effektiv einzusetzen zu können.

Bei Ausbruch der Cholera-Epidemie im Jahr 2015 in der Hauptstadt Juba begann unser Notfallteam umgehend damit, betroffene Häuser zu desinfizieren, die Wasserversorgung wieder aufzubauen, Schulungen zur Aufklärung über Cholera durchzuführen und die Kapazitäten lokaler Behörden und gemeindebasierter Organisationen zu stärken. Seit dem Rückgang der Epidemie liegt der Fokus unserer Arbeit auf der Prävention und der Versorgung der Menschen mit sauberem Wasser, dem Bau von Hunderten Latrinen und der Schulung von Gemeinden, damit die Menschen durch ihr Verhalten die Hygiene verbessern können.

 

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Aktion gegen den Hunger ist gemeinnützig anerkannt und unter der Steuernummer 27/611/04660 bei den Finanzbehörden registriert.

149.166
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
108.415
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
55.669
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen

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