Frau in Nepal steht auf einem Berg.

NEPAL

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
Katastrophenvorsorge Katastrophenvorsorge
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2005

Mitarbeiter*innen:  39

Bevölkerung:  29,3 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  213.724

Unterernährungsrate:   9,5%

Nepal ist ein Binnenstaat im Süden Asiens. Im Land besteht ein großes Wohlstandsgefälle zwischen der Stadt- und Landbevölkerung. Mehr als ein Drittel der circa 30 Millionen Nepalesinnen und Nepalesen können nicht lesen und schreiben. Die Diskriminierung und Ausbeutung von Minderheiten, unteren Kasten, Kastenlosen, Frauen und Kindern ist trotz verfassungsrechtlichem Schutz noch weit verbreitet. Obwohl im Jahr 2006 ein Friedensabkommen den zehnjährigen Konflikt beendete, ist das Land politisch immer noch instabil. Auch wenn es in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gab – beispielsweise in der Bildung, bei den Rechten von Frauen oder Minderheiten – steht Nepal weiterhin vor einer Reihe humanitärer Herausforderungen, wie anhaltender Armut und weitverbreiteter Mangelernährung.

Wie ist die Situation in Nepal?

Im April 2015 ereignete sich in Nepal ein schweres Erdbeben. Das Land wurde dadurch in seinen Entwicklungsbemühungen um Jahre zurückgeworfen. Vor allem Familien, die bereits vorher unter der Armutsgrenze gelebt haben, leiden noch immer unter den Folgen. Sie haben keine Ersparnisse, auf die sie zurückgreifen können. Es gibt auch kein soziales Netz, das ihnen dabei helfen könnte, ihre Lebensgrundlagen wiederaufzubauen.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in Nepal?

Die Mangelernährungsquoten rangieren unter den höchsten der Welt: Ganze 41 Prozent der Kinder unter fünf Jahren leiden unter Wachstumsstörungen. Etwa 29 Prozent sind untergewichtig und elf Prozent sind sogar lebensbedrohlich akut mangelernährt. Diese Probleme werden durch viele Faktoren bedingt: Der langanhaltenden Inflation, steigender Preise für Nahrungsmittel, dauerhafter bewaffneter Konflikte und schlechter hygienischer Bedingungen. Darüber hinaus ist Nepal extrem anfällig für Naturkatastrophen wie Dürren, Hochwasser, Erdbeben oder Erdrutsche. Die langfristige Überwindung von Armut, Hunger und Migration bleibt eine der wichtigsten Aufgaben, um die Lebenssituation der Kinder, Frauen und Männer zu verbessern.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in Nepal?

Aktion gegen den Hunger arbeitet bereits seit 2005 in Nepal. Der Fokus liegt vor allem darauf, akute Mangelernährung vorzubeugen und sie zu behandeln.

  • Seit dem Erdbeben 2015 helfen wir beim Wiederaufbau. Viele unserer lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das Erdbeben in 2015 miterlebt und umgehend mit der Nothilfe begonnen. In den ersten sechs Monaten nach der Katastrophe haben wir Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen für Zehntausende Menschen ermöglicht. Zudem haben wir Nahrungsmittel und Baumaterialien für Notunterkünfte verteilt und die medizinische Versorgung gesichert.
  • Die psychologische Betreuung, insbesondere von Kindern und Müttern, ist ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Dazu bilden wir auch Gesundheitsmitarbeiter*innen, Lehrer*innen sowie Helfer*innen aus, die psychosoziale Hilfe leisten.
  • Wir verbessern den Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäreinrichtungen.
  • Um der Ausbreitung von Krankheiten und Epidemien vorzubeugen, setzen wir Hygienemaßnahmen um.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

25. APRIL 2019
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