Frauen in Guatemala stehen in einer Schlange am Feld.

GUATEMALA

WIE WIR HELFEN
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Katastrophenvorsorge Katastrophenvorsorge
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  1996

Mitarbeiter*innen:  36

Bevölkerung:  17,2 Mio.

Unterernährungsrate:   15,8%

Guatemala ist der bevölkerungsreichste Staat in Zentralamerika. Die politische Lage im Land ist äußerst instabil. 2017 führte eine Regierungskrise zum Rücktritt zahlreicher Minister. Da die Regierung nicht in der Lage ist, den Zugang zu Grunddienstleistungen zu gewährleisten, verschlechtert sich die Situation der Bevölkerung weiterhin.

Wie ist die Situation in Guatemala?

Guatemala sieht sich mit vielfältigen Problemen konfrontiert: Unter anderem sind hier die organisierte Kriminalität, Drogenhandel, fehlende Bildungsmöglichkeiten und ein begrenzter Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Grundeinrichtungen zu nennen. Darüber hinaus ist das Einkommen in dem lateinamerikanischen Land extrem ungleich verteilt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung verdient so wenig, dass die grundlegende Ernährung nicht ausreichend gesichert ist. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung, darunter größtenteils Menschen indigener Herkunft, sind von Armut betroffen. Fast jedes zweite Kind unter fünf Jahren leidet unter chronischer Mangelernährung. Das ist die höchste Rate in der gesamten Region. Zudem haben über 70 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in Guatemala?

Das Land leidet noch immer unter den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise, die zu einem Rückgang der Exporte, ausländischer Investitionen und dem Tourismus führten. Zudem sind die Auswirkungen des Klimawandels deutlich spürbar: So hat das Land mit extremen Niederschlägen, Dürreperioden und Wirbelstürmen zu kämpfen, die zu Ernteausfällen führen und die Ernährungssicherheit der Bevölkerung stark gefährden.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in Guatemala?

Aktion gegen den Hunger arbeitet seit 1996 in Guatemala. Naturkatastrophen gehören in dem Land fast schon zum Alltag. Daher besteht ein Großteil unserer Arbeit neben der akuten Nothilfe darin, die Gemeinden im Bereich Katastrophenvorsorge zu unterstützen, um die Auswirkungen von Überschwemmungen, Dürren und Stürmen zu reduzieren.

  • Wir arbeiten mit den lokalen und nationalen Behörden zusammen, um die Menschen auf Naturkatastrophen vorzubereiten und die Auswirkungen von Nahrungsmittelknappheit, Dürre und Überschwemmungen zu reduzieren.
  • Wir identifizieren mögliche Schwachpunkte der Notfallsysteme und verbessern die Frühwarnmechanismen.
  • Wir setzen uns für die Verbesserung der Ernährungssicherheit ein, indem wir Nahrungsmittel bereitstellen und Menschen in effektiven landwirtschaftlichen Methoden schulen.
  • Wir verteilen Saatgut, landwirtschaftliche Geräte und Düngemittel.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

5. NOVEMBER 2019
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