Guatemala

Welthunger-Index
Ernst
Bevölkerung 
15,2 millionen
Unser Team 
30 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
31.206 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Die Probleme, mit denen Guatemala konfrontiert ist, sind vielfältig: Dazu zählen Migration, Drogenhandel, fehlende Bildungsmöglichkeiten und ein begrenzter Zugang zu sauberem Wasser und zu sanitären Grundeinrichtungen. Darüber hinaus hat das lateinamerikanische Land eine der größten Einkommensungleichverteilungen der Welt. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung, darunter größtenteils Menschen mit indigener Herkunft, sind von Armut betroffen. Fast jedes zweite Kind unter fünf Jahren leidet unter chronischer Mangelernährung. Das ist die höchste Rate in der gesamten Region.

Das Land leidet außerdem immer noch unter den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise, die zu einem Rückgang der Exporte, ausländischer Investitionen und des Tourismus geführt haben. Im Jahr 2015 bedrohte eine Lebensmittelknappheit 276.000 Familien. Ursache war der fehlende Niederschlag. Besonders schlimm war die Region Corredor Seco betroffen, in der bereits seit drei Jahren nur unregelmäßig Regen fällt. Anhaltende Dürreperioden führen zu Ernteausfällen und bedrohen die Ernährungssicherheit von mehr als einer Million Menschen.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger arbeitet seit 1998 in Guatemala. Naturkatastrophen gehören in dem Land fast schon zum Alltag. Daher besteht ein Großteil unserer Arbeit neben der akuten Nothilfe darin, den Gemeinden Techniken für den Katastrophenfall an die Hand zu geben, damit die Auswirkungen von Überschwemmungen, Dürren und Stürmen reduziert werden können. Dazu identifizieren wir mögliche Schwachpunkte der Notfallsysteme, erstellen Landkarten der gefährdeten Gebiete, richten Frühwarn- und Überwachungssysteme ein und bilden Rettungsteams aus.

Gleichzeitig setzen wir uns für eine Verbesserung der Ernährungssicherheit ein. Wir stellen Nahrungsmittel bereit, schulen die Menschen in verbesserten landwirtschaftlichen Methoden, verteilen Saatgut, landwirtschaftliche Geräte und Düngemittel. Außerdem verbessern wir die Hygienesituation im Land, indem wir sanitäre Einrichtungen installieren und reparieren. Wir bezahlen Löhne an die betroffene Bevölkerung, die am Aufbau der Infrastruktur und Versorgungswege beteiligt ist und unterstützen damit die Gemeinden vor Ort.

Im Jahr 2015 unterstützten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als 22.000 Menschen in Guatemala.

472
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
30.734
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen

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