Enissa Amani ist Schirmfrau des Human Rights Film Festival Berlin 2023.

„The Good Fight“: Enissa Amani ist Schirmfrau des Human Rights Film Festival Berlin 2023

Pressemitteilung vom: 01.09.2023

Die deutsch-iranische Stand-Up-Künstlerin und Menschenrechtsaktivistin Enissa Amani ist Schirmfrau des diesjährigen Human Rights Film Festival Berlin. Unter dem Motto „The Good Fight“ steht dieses Jahr das Engagement von Aktivistinnen und Aktivisten für Menschenrechte, Umwelt- und soziale Gerechtigkeit weltweit im Mittelpunkt des Festivals.

„Filme sind eine wundervolle Erfindung der menschlichen Kultur. Sie visualisieren uns, spiegeln uns, inspirieren uns. Ein Film gibt dir die Möglichkeit, in eine Welt einzutauchen, die nicht deine reale Welt ist, aber zu deiner werden kann“, sagt Enissa Amani, Schirmfrau des Human Rights Film Festival Berlin 2023.

Die deutsch-iranische Comedian und Aktivistin Enissa Amani ist Tochter eines Literaten, der während des Studiums inhaftiert wurde, und einer Ärztin, die im Iran politisch verfolgt wurde, 1985 floh die Familie nach Deutschland. Über ihre Motivation, sich politisch zu engagieren, sagt Amani: „Ich bin die Tochter zweier Menschenrechtler, die ihr Leben diesen Themen gewidmet haben. Ich brauche keine besondere Motivation dafür. Ich glaube, es ist die Pflicht eines jeden Menschen, sich für das Leben, die Menschheit und das Gerechte einzusetzen.“ 

„Wir sind begeistert, Enissa Amani in diesem Jahr als Teil unseres Festivals begrüßen zu dürfen. Ihr leidenschaftliches Eintreten für Menschenrechte in Deutschland, im Iran und weltweit macht Enissa Amani zur idealen Botschafterin. Ihre inspirierende Persönlichkeit und ihr Engagement wird die Botschaft des Festivals verstärken und das Bewusstsein für Menschenrechte nach außen tragen“, erklärt Festivaldirektorin Anna Ramskogler-Witt.

Das Human Rights Film Festival Berlin findet vom 11. bis 22. Oktober 2023 zum sechsten Mal statt. Unter dem Motto „The Good Fight“ präsentiert das Festival 42 herausragende internationale Dokumentarfilme, darunter zahlreiche Deutschlandpremieren, und bietet ein beeindruckendes Begleitprogramm mit Workshops, Talks und Masterclasses. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr ist der Kampf indigener Aktivist*innen für Gerechtigkeit und Umweltschutz. Das Festival wird organisiert von Aktion gegen den Hunger in Partnerschaft mit Greenpeace.

Zu den ersten Filmen, die gezeigt werden, gehören hochaktuelle Dokumentation wie:

Between the rains

Between the Rains

Anhaltende Dürre bedroht das Land und die Kultur der Turkana-Ngaremara im Norden Kenias. Der verwaiste Hirtenjunge Kolei – einst verstoßen – setzt all seine Kraft ein, um sein Land zu retten.

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Rahčan – Ella’s Riot

Rahčan – Ella’s Riot

Die samische Sängerin Ella ist hin- und hergerissen zwischen der starken Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt in Finnmark und ihrem neuen Leben in Oslo. Als ihre Heimat von Bergbauarbeiten bedroht wird, fasst sie einen Entschluss – für die Umwelt.

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Sānsūr

Sānsūr

Sechs iranische Frauen sprechen über das Leben in einem Land, das ihr Schweigen fordert – den Iran. Mutig setzen sie sich über die geschriebenen und ungeschriebenen Grenzen der Meinungsfreiheit hinweg. Sie wissen, was ihnen droht – aber sie machen weiter.

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The Illusion of Abundance

The Illusion of Abundance

Drei Frauen, drei Länder, drei Kämpfe: Die mutigen Aktivistinnen Bertha, Carolina und Máxima wehren sich in Peru, Honduras und Brasilien gegen die globale Umweltzerstörung etwa durch Großkonzerne. Doch wie kämpft man für den Schutz der Natur, wenn das eigene Leben in Gefahr ist? 

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The Mind Game

The Mind Game

Sie nennen es „das Spiel“: Die lebensbedrohliche Reise, die viele unbegleitete Minderjährige auf sich nehmen, um in Westeuropa Schutz zu suchen. Für Sajid Khan Nasiri begann das Spiel mit 14 Jahren in Afghanistan. Doch damit ist sein Weg längst nicht vorbei.

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We have a Dream

We Have a Dream

Wer sagt, dass ein Leben mit Behinderungen bedeutet, die größten Träume aufzugeben? Pascal Plisson reist um die Welt und trifft auf außergewöhnliche Kinder, die beweisen, dass Liebe, inklusive Bildung, Humor und Mut Berge versetzen können.

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Das vollständige Programm erscheint in Kürze. Weitere Informationen finden Sie auf hrffb.de.

Hinweis an die Redaktionen: 
Wenn Sie Interesse an einem Interview mit Enissa Amani oder der Direktorin des Festivals Anna Ramskogler-Witt haben, können Sie sich jederzeit sehr gerne an uns wenden. Auch Interviews mit den Regisseur*innen, Protagonist*innen oder Expert*innen dieser Filme können gerne vermittelt werden.

Elektronische Pressekits und Screener sind ab sofort verfügbar und können unter presse@aktiongegendenhunger.de  angefordert werden. 

Über das Human Rights Film Festival Berlin: 
Das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) wurde von der humanitären und entwicklungspolitischen Organisation Aktion gegen den Hunger initiiert und findet seit 2018 jährlich statt. Das Festival zeigt Geschichten aus allen Teilen der Welt, die auf eindringliche Weise über den aktuellen Stand der Menschenrechte berichten. Das HRFFB 2023 wird von Aktion gegen den Hunger in Partnerschaft mit Greenpeace ausgerichtet. Die zwei Organisationen setzen dabei mit einer jeweils von ihnen kuratierten Filmauswahl thematische Schwerpunkte zu humanitärer Hilfe und Hungerbekämpfung sowie Frieden, Schutz der Ressourcen und Umwelt. 

Pressekontakt 
Human Rights Film Festival Berlin, Aktion gegen den Hunger 
Vassilios Saroglou
Mobil: 01577 156 81 50
Tel.: 030 - 279 099 776 
E-Mail: vsaroglou@aktiongegendenhunger.de 

Bei Rückfragen an Greenpeace wenden Sie sich bitte an: Antje Rudolph, antje.rudolph@greenpeace.org

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1. SEPTEMBER 2023
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