
Erdbeben in Venezuela: Aktion gegen den Hunger bereitet Nothilfe vor
Nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela bereitet die humanitäre Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger Nothilfe vor. Die Beben haben insbesondere Regionen im Norden des Landes getroffen, darunter auch Gebiete nahe der Hauptstadt Caracas.
„Unsere Teams sind bereits vor Ort, um Schäden und die dringendsten Bedarfe zu ermitteln, sodass wir umgehend Hilfe leisten können. Die Situation vor Ort ist sehr komplex und ändert sich schnell“, sagt Benedetta Lettera, Programmleiterin von Aktion gegen den Hunger für Lateinamerika.
Dunia de Barnola, Landesdirektorin von Aktion gegen den Hunger in Venezuela, berichtet aus Caracas von erheblichen Einschränkungen: „Infrastruktur und Kommunikationsnetze sind unterbrochen. Das beeinträchtigt sowohl unsere Bewegungsfreiheit als auch die Möglichkeit, Informationen in Echtzeit zu sammeln. Unsere Teams sind im Einsatz und verfolgen die Entwicklung der Lage fortlaufend.“
Aktion gegen den Hunger nimmt an lokalen Koordinierungstreffen mit anderen humanitären Akteuren teil, um die dringendsten Bedarfe zu ermitteln und die effektivsten Hilfsmaßnahmen abzustimmen. Die Organisation ist seit 2018 in Venezuela tätig und kann kurzfristig auf zusätzliche Bedarfe reagieren sowie ihre Hilfsmaßnahmen ausweiten.
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