Mossul: Umfangreicher Nothilfeeinsatz von Aktion gegen den Hunger

Am 1. November haben irakische Streitkräfte die Außenbezirke der Stadt Mossul erreicht. Durch die militärischen Operationen sind seit dem 15. Oktober 21.000 Menschen aus Ihrer Heimat vertrieben worden. Laut Schätzungen der Vereinten Nationen könnten bis zu 1,5 Millionen Menschen von der Militäroffensive auf Mossul betroffen sein. Es wird erwartet, dass weitere Hunderttausende Menschen vor den kämpferischen Auseinandersetzungen aus der Stadt fliehen müssen. Die Zivilbevölkerung lebt in ständiger Gefahr, in das Kreuzfeuer des Konflikts zu geraten.

„Unsere größte Herausforderung ist es, vorherzusehen, auf welchen Wegen die Flüchtlinge die Stadt verlassen. Wir haben mögliche Routen identifiziert und Vorräte an den entsprechenden Stellen positioniert. Doch die Situation kann sich schnell ändern“, berichtet Charlotte Schneider, die für unser Notfallteam im Nordirak verantwortlich ist.

„Unsere Priorität ist es momentan, der erste Anlaufpunkt für die Menschen zu sein, die aus Mossul fliehen“, sagt Charlotte Schneider. Ein Großteil des Flüchtlingsstroms wird im Norden und Osten von Mossul erwartet, nahe der Städte Dohuk und Erbil, in denen Aktion gegen den Hunger vor Ort ist. Wir stellen Nothilfe bereit und verteilen die notwendigen Lebensmittel, Trinkwasser und Hygiene-Sets.

Mit unserem Nothilfeeinsatz planen wir 90.000 Menschen zu unterstützen. Gleichzeitig setzen wir unsere Programme in der Region fort, mit denen wir seit Beginn des Jahres mehr als 250.000 Menschen erreicht haben.

Foto: Florian Seriex

20. JULI 2017
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