Indien

Welthunger-Index
Ernst
Bevölkerung 
1,32 milliarden
Unser Team 
140 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
58.846 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Indien ist die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und eine der größten Volkswirtschaften. In den vergangenen Jahren hat das Land enorme Veränderungen durchgemacht, unter anderem ist die Mittelschicht stetig gewachsen.

Gleichzeitig hat Indien mit Korruption, kriminellen Vereinigungen und Terrorismus zu kämpfen. Soziale Ungleichheit bleibt ein großes Problem – viele Menschen sind aufgrund ihrer Kastenzugehörigkeit, ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder ihres Geschlechts benachteiligt. Darüber hinaus wird Indien häufig von Naturkatastrophen heimgesucht, besonders von Überschwemmungen, Dürren und Wirbelstürmen.

Auf der Weltkarte des Hungers nimmt Indien einen unrühmlichen Platz ein. Trotz des Wachstums und der Entwicklung des Landes weist Indien eine der höchsten Quoten tödlicher Mangelernährung auf. Eines von drei mangelernährten Kindern weltweit lebt in Indien. Acht Millionen Kinder leiden unter lebensbedrohlichem Hunger. Besonders betroffen sind die Staaten Madhya Pradesh und Rajasthan.

Die Mangelernährung in Indien ist das Ergebnis weit verbreiteter Armut, des schnellen Bevölkerungswachstums, der schwachen Kommunalregierungen sowie des unterentwickelten Gesundheitssystems, das insbesondere Frauen und Mädchen benachteiligt. Außerdem fehlt ein ausreichender Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen.

Was wir tun: 

Aktion gegen den Hunger arbeitet seit 2010 in Indien. Unsere Mitarbeiter haben dringend benötigte Berichte über das Ausmaß der Mangelernährung im Land erstellt und darauf basierend erste Ernährungsprogramme entwickelt. Zusammen mit der Regierung arbeiten wir zudem daran, das Gesundheitssystem zu verbessern. Wir bilden Gesundheitshelfer darin aus, schwere Mangelernährung zu erkennen, zu behandeln und ihr vorzubeugen.

2014 untersuchte Aktion gegen den Hunger die Ursachen von Mangelernährung in der Region Madha Pradesh. Auffällig war vor allem der schlechte Ernährungszustand von schwangeren und stillenden Frauen. Dafür gibt es viele Gründe: Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist unsicher, Frauen werden im Haushalt diskriminiert, müssen sehr viel arbeiten, und die Schwangerschaftsvorsorge ist nur ungenügend. Zudem stillen viele Mütter ihre Kinder wenig bis gar nicht, es gibt keine geeignete Nahrungsergänzung für Kleinkinder und kaum psychosoziale Betreuung. Insgesamt erreichte unsere Hilfe im Jahr 2015 mehr als 43.000 Menschen.

58.846
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 

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