Älterer Mann und Junge laufen in Besetzten Palästinensischen Gebieten.

PALÄSTINENSISCHE AUTONOMIEGEBIETE

WIE WIR HELFEN
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Katastrophenvorsorge Katastrophenvorsorge
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2002

Mitarbeiter*innen:  51

Bevölkerung:  4,7 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  168.354

Unterernährungsrate:   keine Daten

Die humanitäre Notlage der Menschen in den israelisch besetzten Gebieten ist alarmierend. Eine politische Lösung des seit Jahrzehnten anhaltenden Konflikts ist nicht in Sicht. Immer wieder werden Menschen Opfer militärischer Auseinandersetzungen. Zudem mangelt es an überlebensnotwendigen Dingen wie Nahrung, Trinkwasser und Medikamenten. Die Blockade des Gaza-Streifens in Verbindung mit dem jüngsten Rückgang der internationalen Geberunterstützung, führte zu einer untragbaren Situation für die palästinensische Bevölkerung in Gaza und dem Westjordanland.

Wie ist die Situation in den besetzen palästinensischen Gebieten?

Die kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte zwischen israelischem Militär und Hamas, brachten Tod, Zerstörung und Armut. Seit Israel die Macht im Gazastreifen übernahm, verschärfte sich die Lage insbesondere für die dort lebende Bevölkerung ganz erheblich. Seit über zehn Jahren blockiert Israel den Gaza-Streifen zu Land, See und Luft, um den Import von Militärgütern zu verhindern. Gleichzeitig erschwert dies die Arbeit der Hilfsorganisationen. Zudem hat der Rückgang der Geberunterstützung in den letzten Jahren zu einer Verschärfung der humanitären Lage im Westjordanland und dem Gaza-Streifen geführt. So hat die Bevölkerung kaum Zugang zu adäquater Wasserinfrastruktur, Wohnungen, Land und Lebensgrundlagen.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in den besetzen palästinensischen Gebieten?

Die Bevölkerung im Gaza-Streifen ist von der Außenwelt abgeschnitten. Rund zwei Millionen Menschen — die Hälfte davon Kinder — leben auf 365 km² in dem von Israel blockierten Gebiet. Allein in dieser Zone sind fast eine Million Menschen auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Vielen Palästinensern bleiben lebensrettende Behandlungen vorenthalten, da es für sie ohne Sondergenehmigung nicht möglich ist, das Gebiet zu verlassen. Innerhalb des Gaza-Streifens und im Westjordanland mangelt es an Nahrungsmitteln, Medikamenten, Trinkwasser und verschiedensten Dingen des alltäglichen Bedarfs. Die mangelnde Infrastruktur und die andauernde Stromversorgungskrise beeinträchtigen das Leben der Menschen zusätzlich.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in den besetzten palästinensischen Gebieten?

Aktion gegen den Hunger ist seit 2002 vor Ort. Unsere Teams in den Regionen Gaza, Hebron und Jerusalem arbeiten täglich daran, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern:

  • Wir verteilen Lebensmittel, diagnostizieren Mangelernährung und behandeln akut mangelernährte Kinder.
  • Wir schaffen den Zugang zu sauberem Trinkwasser, verbessern die Sanitärversorgung und verhindern die Ausbreitung von Krankheiten wie beispielsweise der Cholera.
  • Wir stellen die Lebensgrundlagen von Menschen im Rahmen unserer Nahrungsmittelsicherungsprogramme auf eine sichere Basis und unterstützen lokale Bäuer*innen bei dem Aufbau einer widerstandsfähigen Landwirtschaft.
  • Darüber hinaus unterstützen wir Frauen durch einkommenssteigernden Maßnahmen und Kooperativen dabei, sich eine eigene Existenz aufzubauen.  
  • Wir stellen palästinensischen Flüchtlingsfamilien Notunterkünfte zur Verfügung.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

25. APRIL 2019
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