Palästinensische Autonomiegebiete

Welthunger-Index
Keine Daten
Bevölkerung 
4,6 millionen
Unser Team 
51 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
168.354 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Die politischen Spannungen zwischen Israel und Palästina beeinträchtigen das Leben der Bewohner dieses Gebiets seit Jahrzehnten. Die Bewegungsfreiheit ist durch Zäune, Mauern und bürokratische Hindernisse sehr begrenzt. Die verhängten Handelsbeschränkungen sind ein weiteres Hemmnis für die palästinensische Wirtschaft. Die Landwirtschaft, Industrie und Handel sind stark eingeschränkt und viele Menschen auf fremde Hilfe angewiesen. Es gibt praktisch keinen freien Verkehr für Menschen und Güter in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Dadurch haben viele Bewohnerinnen und Bewohner keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, Trinkwasser, sanitären Anlagen und Bildungseinrichtungen. Auch Wohnungen und Arbeitsplätze sind knapp. Offiziellen Schätzungen zufolge sind 55 Prozent der Menschen in Palästina auf internationale Hilfe angewiesen.

Mehr als zwei Jahre nach dem letzten Gaza-Krieg, der fast 1.500 palästinensische und fünf israelische Zivilisten das Leben kostete, darunter mehr als 550 Kinder, liegen große Teile Gazas noch immer in Trümmern. Ganze Stadtviertel sind von der Wasserversorgung abgeschnitten, Krankenhäuser und Kliniken wurden nicht wieder aufgebaut, und Zehntausende Menschen sind weiterhin ohne Unterkunft.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger führt seit 2002 Hilfsprogramme in den Palästinensischen Autonomiegebieten durch. Mit unserer Arbeit verfolgen wir das Ziel, den Zugang der Menschen zur Grundversorgung mit Nahrung, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu verbessern. Wir helfen dabei, die wirtschaftlichen Bedingungen zum Positiven zu verändern, indem wir Beziehungen zwischen israelischen und palästinensischen Händlern fördern. Wir setzen uns zudem auch auf politischer Ebene dafür ein, die Situation der Menschen nachhaltig zu verbessern.

In der akuten Notsituation 2014 hat Aktion gegen den Hunger durch die Verteilung von Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser die am schwersten Betroffenen unterstützt. Danach begannen wir mit dem Wiederaufbau, unter anderem mit speziellen Maßnahmen im Bereich Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und dem Aufbau von Lebensgrundlagen. Im Jahr 2015 erreichten unsere Projekte mehr als 680.000 Menschen in den palästinensischen Autonomiegebieten.

145.352
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
23.002
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen

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