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SYRIEN

Nothilfe
Nordost-Syrien: Humanitäre Lage ist dramatisch
Seit Beginn der türkischen Militäroffensive sind mehr als 200.000 Menschen geflohen. Sie brauchen dringend Wasser, Nahrung, Unterkunft und Medikamente.
WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2008

Mitarbeiter*innen:  77

Bevölkerung:  18,3 Mio.

Erreichte Menschen 2018:  3.084.031

Unterernährungsrate:   keine Daten

Gewalteskalation in Nordost-Syrien

Durch die Militäroffensive an der türkisch-syrischen Grenze im Oktober 2019 mussten über 200.000 Frauen. Männer und Kinder fliehen. Sie suchen Schutz in Schulen, Rohbauten, Notunterkünften oder harren unter freiem Himmel aus. Der humanitäre Bedarf ist enorm: Es fehlt an Wasser, Strom und Nahrung. Die hygienische Situation ist katastrophal.

Wir sind vor Ort und leisten dringend benötigte Hilfe: Unsere Teams verteilen Trinkwasser, Hygiene- und Lebensmittelpakete an die Notleidenden und reparieren die zerstörte Infrastruktur. Zudem unterstützen wir Betroffene, die durch Krieg, Gewalt und Vertreibung unter Traumata leiden, durch psychologische Erste Hilfe.

Wie ist die Situation in Syrien?

Seit 2011 herrscht in Syrien ein unerbittlicher Bürgerkrieg, welcher fast einer halben Million Menschen das Leben gekostet hat. Weite Teile der Infrastruktur sind zerstört, die Gesundheitsversorgung und das Bildungssystem sind zusammengebrochen. Millionen Frauen, Männer und Kinder sind auf der Flucht. Es scheint, als würde der Konflikt in Syrien nie enden.

Es ist die schlimmste humanitäre Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Lebensumstände der Bevölkerung verschlechtern sich stetig. Viele syrische Flüchtlinge suchen Zuflucht in den Nachbarländern Irak, Türkei, Libanon und Jordanien und leben dort in behelfsmäßigen Unterkünften, Rohbauten, Flüchtlingslagern oder bei Gastfamilien. In Syrien selbst sind über sechs Millionen Menschen auf der Flucht. Mittlerweile sind in und um Syrien rund 18 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Lebenserwartung der Menschen ist seit Beginn des Bürgerkrieges um mehr als 20 Jahre gesunken.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen?

Tag für Tag fordert der Konflikt in Syrien Opfer in der Zivilbevölkerung. Millionen Menschen haben das Land verlassen. Über 13 Millionen Kinder, Frauen und Männer in Syrien benötigen humanitäre Hilfe. Gewalt, Not und Hunger beherrschen den Alltag der Menschen. Die größte Herausforderung für Hilfsorganisationen in Syrien ist es, Zugang zu den Betroffenen zu erlangen. Die angespannte Sicherheitslage führt dazu, dass der Hilfe oft nur eingeschränkt möglich ist. Die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser stellt eine große Herausforderung dar, da die Wasserinfrastruktur stark zerstört oder gar nicht mehr vorhanden ist.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in Syrien?

Aktion gegen den Hunger ist seit 2008 in Syrien aktiv und einer der wichtigsten Akteure, wenn es um Programme im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) geht.

  • Wo es der Zugang erlaubt, sanieren wir vorhandene Wasserversorgungssysteme, Latrinen und Abwassersysteme. Ist dies nicht möglich, versorgen wir die Gemeinden mit Trinkwasser.
  • Wir verteilen Lebensmittel, Werkzeuge, Arbeitsmaterialien sowie Pflanzen und Samen zum Anbau von Gemüse.
  • Dank unserem Pilotprojekt nutzen wir Solarenergie zum Antrieb von Wasserpumpen.
  • Wir klären die Menschen über die Wichtigkeit von Hygienepraktiken auf, um das Risiko von Krankheitsausbrüche zu minimieren.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

30. OKTOBER 2019
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