Äthiopien

Welthunger-Index
Ernst
Bevölkerung 
102,4millionen
Unser Team 
850 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
988.540 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Obwohl Äthiopiens Wirtschaft seit 2005 jährlich um bis zu zehn Prozent gewachsen ist, leben rund 30 Prozent der Bevölkerung weiterhin unterhalb der Armutsgrenze. Zum einen profitiert die Bevölkerung kaum vom wirtschaftlichen Wachstum, zum anderen gehört Äthiopien weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt und belegt den 173. von 186 Plätzen im Human Development Index der Vereinten Nationen. Mit diesem geringen Entwicklungsstand ist das Land auch in absehbarer Zukunft auf internationale Hilfe angewiesen.

Etwa fünf Millionen Äthiopier sowie Tausende Flüchtlingen aus den Nachbarländern stehen vor enormen humanitären Herausforderungen. Viele Regionen leiden unter Problemen wie dem rauen Klima und anhaltenden Konflikten. Ernährungsunsicherheit und steigende Lebensmittelpreise sind oftmals die Folge. Immer wieder zerstören Dürren und Überschwemmungen die Ernten. Zusätzlich ist Äthiopien eines der am stärksten betroffenen Länder vom Klimaphänomen El Niño. So sind viele Gemeinden nicht in der Lage, sich eine sichere Existenz aufzubauen.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger ist seit 1985 in Äthiopien im Einsatz. Bereits während der verheerenden Dürre am Horn von Afrika in 2011, als etwa 13 Millionen Menschen dringend Hilfe benötigten, haben wir mehr als 463.000 Menschen in Äthiopien mit Nahrungsmitteln versorgt.

400 Mitarbeiter arbeiten momentan für Aktion gegen den Hunger in Äthiopien und helfen Dorfgemeinschaften zum Beispiel dabei, sich mit ausreichend Nahrung und sauberem Wasser zu versorgen und nachhaltige Existenzgrundlagen aufzubauen. Durch die Unterstützung von Kleinbauern und Viehzüchtern in Form von landwirtschaftlichen Schulungen und Zugang zu Technologien sichern wir die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln für Familien und stärken die lokale Produktion.

Außerdem stehen die Behandlung mangelernährter Kinder und die medizinische Versorgung von Familien im Mittelpunkt unserer Arbeit. In den letzten Jahren haben neu entwickelte therapeutische Fertignahrungsmittel eine ambulante Behandlung von Mangelernährung zu Hause ermöglicht. Diesen Ansatz bezeichnen wir als „gemeindebasierte Behandlung akuter Mangelernährung“. Medizinische Fachkräfte unterstützen dabei die örtlichen Gemeinden bei der Diagnose und Behandlung. Aktion gegen den Hunger bildet hierzu gemeinsam mit den äthiopischen Behörden Gesundheitspersonal aus.

407.063
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
68.444
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 

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