Mädchen auf den Philippinen steht im Müll.

PHILIPPINEN

Nothilfe
Nothilfe nach schwerem Erdbeben
Ein Erdbeben der Klasse 7 hat am 28. Juli 2022 die Insel Luzon auf den Philippinen schwer erschüttert. Über 3 Millionen Menschen sind von den Auswirkungen betroffen, Tausende haben ihr Zuhause verloren. Wasser, Lebensmittel sowie sichere Unterkünfte werden dringend benötigt.
WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Katastrophenvorsorge Katastrophenvorsorge
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2000

Mitarbeiter*innen:  102

Bevölkerung:  110 Mio.

Erreichte Menschen 2020:  663.396

Unterernährungsrate:   9,2 %

Die Philippinen sind ein Inselstaat in Südostasien und liegen in einer seismisch aktiven Zone, wodurch es immer wieder zu vulkanischen Aktivitäten, Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommt. Zudem werden die Philippinen jedes Jahr von rund 20 Taifunen getroffen. In der Regenzeit führen starke Niederschläge immer wieder zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

Wie ist die Situation auf den Philippinen?

Die Anfälligkeit für Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Tsunamis, Erdbeben oder Überschwemmungen hat verheerende Auswirkungen: Sie fordern nicht nur tausende Todesopfer, sondern ziehen zudem massive materielle und wirtschaftliche Schäden nach sich, unter denen die Überlebenden noch Jahre nach der eigentlichen Katastrophe leiden.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen auf den Philippinen?

Neben den Naturkatastrophen hat das Land mit einer starken Ungleichheit zwischen wohlhabenden und armen Bevölkerungsteilen zu kämpfen. Viele Menschen leben in sehr ärmlichen Verhältnissen. An Nahrung und sauberes Wasser zu gelangen, ist für viele Frauen, Männer und Kinder auf den Philippinen täglich eine Herausforderung.  

Taifun Rai hinterließ im Dezember 2021 mit einer Windgeschwindigkeit von 240 km/h eine Schneise der Zerstörung. 8 Millionen Menschen waren von den Auswirkungen betroffen, davon mussten 200.000 ihre Heimat verlassen. Rund 1,4 Millionen Häuser wurden vernichtet. Der Wiederaufbau ist noch immer im Gange. 

Wie hilft Aktion gegen den Hunger auf den Philippinen?

Aktion gegen den Hunger arbeitet seit 2000 auf den Philippinen und hilft Menschen, die von Naturkatastrophen betroffen sind oder durch Konflikte vertrieben wurden.

  • Wir untersuchen Jungen und Mädchen unter fünf Jahren auf Mangelernährung und behandeln schwer mangelernährte Kinder. Zudem unterstützen wir schwangere und stillende Frauen.
  • Wir arbeiten mit lokalen und staatlichen Stellen zusammen, um Mangelernährung zu bekämpfen.
  • Nach Wirbelstürmen stellen wir den Betroffenen sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen bereit. Wir verteilten Nahrungsmittel und errichteten Notunterkünfte für tausende Familien, die alles verloren hatten.
  • Wir installieren Wasserpumpen, reparieren die sanitäre Infrastruktur und schulen die Gemeinden darin, diese zu erhalten.
  • Zusammen mit lokalen Organisationen erarbeiten wir Katastrophenvorsorgemaßnahmen: Um auf zukünftige Naturkatastrophen besser vorbereitet zu sein und die Schäden zu reduzieren, entwerfen wir zusammen mit den lokalen Gemeinden Notfallpläne.
  • Wir konzentrieren uns auf den langfristigen Wiederaufbau in den von Taifunen betroffenen Gebieten, einschließlich stabiler Wasser- und Abwassersysteme. Fischerinnen und Fischer haben ihre Boote und Netze verloren, Bäuerinnen und Bauern ihre Ernten, Saatgüter und landwirtschaftlichen Geräte. Wir helfen diesen Menschen, sich wieder eine Existenz aufzubauen.
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