Philippinen

Welthunger-Index
Mäßig
Bevölkerung 
101 millionen
Unser Team 
116 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
299.284 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Die Philippinen haben eine leidvolle Geschichte bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und verschiedenen militanten Gruppen hinter sich. Dadurch verloren in den vergangenen 40 Jahren mehrere Tausend Menschen ihr Leben und weitere Millionen wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Die vergangenen fünf Jahre verliefen weitgehend friedlich, doch das Land hat mit einer starken Ungleichheit zwischen reichen und sehr armen Menschen zu kämpfen. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung lebt in Armut. Der Zugang zu Nahrung und sauberem Wasser ist für die Ärmsten täglich herausfordernd. Mehr als 20 Prozent der Kinder unter fünf Jahren leidet unter Mangelernährung.

Zudem ist das Land sehr anfällig für Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Tsunamis, Erdbeben oder Überschwemmungen. Solche Katastrophen haben verheerende Auswirkungen: Sie fordern nicht nur Tausende von Todesopfern, sondern ziehen auch massive materielle und wirtschaftliche Schäden nach sich, unter denen die Überlebenden lange Zeit leiden. Im November 2013 zog der Wirbelsturm Haiyan über die Philippinen. Dabei kamen über 6.000 Menschen ums Leben, 14 Millionen Menschen waren insgesamt betroffen und rund vier Millionen Familien verloren ihre Häuser. Es wird angenommen, dass es bis zu einem Jahrzehnt dauern wird, bis alle Schäden komplett beseitig worden sind.

Im Juli 2013 zeigte die philippinische Regierung große Bereitschaft für den Kampf gegen Mangelernährung, indem sie der Bewegung Scaling Up Nutrition (SUN) beigetreten ist. Durch die SUN-Bewegung können die teilhabenden Länder untereinander und insbesondere mit internationalen Geldgebern besser zusammenarbeiten, um gemeinsam die größten Probleme bei der Mangelernährung zu bekämpfen. Wir sind stolz, dass Aktion gegen den Hunger bei der Unterzeichnung des Abkommens alle Hilfsorganisationen auf den Philippinen vertreten durfte.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger arbeitet seit dem Jahr 2000 auf den Philippinen und hilft den Menschen, die von Naturkatastrophen betroffen sind oder durch Konflikte vertrieben wurden.

Nach dem Wirbelsturm Haiyan haben wir mehr als 450.000 Betroffenen sicheres Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen bereitgestellt. Wir haben Nahrungsmittel verteilt und Notunterkünfte für tausende Familien eingerichtet, die alles verloren hatten. Gegenwärtig konzentrieren wir uns auf den langfristigen Wiederaufbau, einschließlich der Wasser- und Abwassersysteme in den betroffenen Gebieten. Fischerinnen und Fischer haben ihre Boote und Netze verloren, Bäuerinnen und Bauern ihre Ernten, ihr Saatgut und ihre landwirtschaftlichen Geräte. Wir arbeiten mit Gemeinschaften von Landwirten und Fischern zusammen, um ihnen dabei zu helfen, auf die Beine zu kommen und wieder eigenständig zu werden.

238.643
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
12.826
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
47.815
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen

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