Mutter mit Kind nach Supertaifun Goni

Nothilfe nach Supertaifun Goni auf den Philippinen

Wasser, Nahrung und Unterkünfte dringend benötigt

Mit Windstärken bis zu 225 km/h und Böen bis zu 300 km/h raste Taifun Goni über die Philippinen hinweg und zerstörte ganze Landstriche. Laut UN leben 24 Millionen Menschen in den besonders schwer betroffenen Gebieten, mehr als 415.000 Personen sind in Evakuierungszentren untergebracht. 16 Menschen kamen bisher ums Leben. 11 Städte bleiben noch von der Außenwelt abgeschnitten.

Weitere schwere Taifune befürchtet

Die Teams von Aktion gegen den Hunger haben bereits erste Bedarfsermittlungen in den betroffenen Provinzen Albay und Camarines Sur durchgeführt und verfügbare Notvorräte aktiviert, um die Menschen zu versorgen. Es ist der heftigste Taifun in dieser Saison und der schwerste seit Taifun Haiyan, bei dem 2013 mehr als 6.000 Menschen ums Leben kamen. „Wir befürchten, dass Goni erst der Anfang war, und schätzen, dass wegen des La-Niña-Phänomens, das in direktem Zusammenhang mit der Klimakrise steht, noch drei bis sechs schwere Taifune folgen könnten“, erklärt Melinda Buensuceso, Koordinatorin von Aktionen gegen den Hunger.

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Land nach COVID-19-Pandemie erschöpft

Die Philippinen haben in den letzten Jahren große Fortschritte bei der Bewältigung von Naturkatastrophen gemacht. Die Frühwarn- und Evakuierungsmechanismen, die von den philippinischen Behörden eingerichtet wurden, retten viele Menschenleben. „Wenn die Menschen gerettet sind, ist die Sicherstellung von Wasser und Nahrungsmitteln in den Evakuierungszentren von entscheidender Bedeutung. In Zeiten von COVID-19 ist das eine zusätzliche enorme Herausforderung. Das Land hat laut der WHO 380.000 bestätigte Corona-Fälle und ist nach der langen Quarantäne erschöpft“, erklärt Benedetta Lettera, Mitarbeiterin von Aktion gegen den Hunger.

Die Teams vor Ort wurden schon vor dem Tropensturm personell verstärkt, um schnell und effektiv handeln zu können. Aktion gegen den Hunger ist seit dem Jahr 2000 auf den Philippinen tätig und hat seitdem zahlreiche Nothilfeeinsätze durchgeführt, unter anderem 2013 beim Supertaifun Haiyan.


Hinweis an die Redaktionen:
Melinda Buensuceso und Benedetta Lettera von Aktion gegen den Hunger stehen für Interviews zur Verfügung.

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Vassilios Saroglou
3. NOVEMBER 2020
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