Lehrerin mit ihren Schüler*innen in der Ukraine.

UKRAINE

KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2017

Mitarbeiter*innen:  6

Bevölkerung:  42,9 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  15.797

Unterernährungsrate:   3,3%

Ende November 2013 entfachte die Entscheidung über ein Wirtschaftsabkommen mit der Europäischen Union einen gewalttätigen Konflikt im Osten der Ukraine. Trotz der Unterzeichnung eines Waffenstillstandes bleibt der Frieden unsicher. Den Vereinten Nationen zufolge benötigen etwa 3,1 Millionen Menschen humanitäre Hilfe, vor allem in den östlichen Regionen des Landes.

Was wir tun:

Aktion gegen den Hunger ist seit 2015 in der Ukraine aktiv und realisiert EU-finanzierte Projekte im Bereich Wasser und Hygiene, Lebensmittelsicherheit, Sicherung von Existenzgrundlagen sowie psychosoziale Unterstützung. Hierzu evaluierten unsere Mitarbeiter die Situation in den Dörfern und Städten und ermittelten den akuten Bedarf, um die Menschen gezielt unterstützen zu können.

Im Konfliktgebiet im Osten der Ukraine ist die Wasserversorgung nur eingeschränkt möglich. Aktion gegen den Hunger stellt den Betroffenen in der Region Pumpen und Wassertanks zur Verfügung und repariert die Leitungen. Zudem werden regelmäßige Wasserqualitätsprüfungen durchgeführt.

Im Bereich der Ernährungssicherheit setzen unsere Mitarbeiter auf neue Technologien. So können die Betroffenen per Telefon, SMS oder E-Mail mit unseren Mitarbeitern kommunizieren und ihre Bedarfslisten mitteilen. Zugleich können sie Fragen über die nächsten Schritte der Hilfsprogramme stellen. Diese Feedback-Mechanismen ermöglichen eine erhöhte Transparenz, die Aufdeckung und Erfüllung der direkten Bedürfnisse der Betroffenen sowie ein besseres Verständnis für die Empfänger und ihre Lebensweise, wie beispielsweise die Gewohnheiten der älteren Menschen.

In der Region Sewerodonezk sind vor allem ältere Menschen und Kinder stark gefährdet. Hier verteilt Aktion gegen den Hunger Lebensmittelmarken, die im örtlichen Supermarkt eingelöst werden können. Gewalt und Vertreibungen haben jedoch nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen auf die Betroffenen. Insbesondere Kinder leiden unter den psychischen Folgen. Unsere Mitarbeiter bieten ihnen durch Gruppenaktivitäten und Workshops psychosoziale Unterstützung an.

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25. APRIL 2019
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