Jemen

Welthunger-Index
Sehr ernst
Bevölkerung 
27,6 millionen
Unser Team 
321 Mitarbeiter
Hilfsempfänger
648.980 Menschen haben wir 2017 geholfen

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Der Jemen ist das ärmste Land des Mittleren Ostens. Im Zuge des Arabischen Frühlings brachen 2011 Unruhen zwischen dem herrschenden Regime auf der einen und der Opposition sowie revolutionären Jugendgruppen auf der anderen Seite aus. Die Krise führte zur Bildung einer Regierung der nationalen Aussöhnung, zu der sowohl Mitglieder des alten Regimes als auch Oppositionsanhänger gehören. Die vorgesehene Übergangszeit bis zur neuen Präsidentschaftswahl im Februar 2014 ist mittlerweile überschritten. Da die politische Situation weiterhin unklar ist, bleibt auch die Sicherheitslage angespannt und die Bevölkerung des Jemens hat viele Herausforderungen zu bewältigen.

Obwohl die Übergangsregierung für eine gewisse Stabilität gesorgt hat, finden in etlichen Gebieten weiterhin regelmäßig Zusammenstöße zwischen der Armee und bewaffneten Gruppen statt. Viele Jemeniten wurden durch den Konflikt vertrieben. Zudem nimmt das Land einen stetigen Strom von Zuwanderern aus Somalia und Äthiopien auf. Die Quote der Mangelernährung bei Kindern zählt zu den höchsten der Welt. Fast die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren leidet unter Wachstumsstörungen und etwa eine Million Kinder sind akut unterernährt.

Aktion gegen den Hunger hat 2012 die Arbeit im Jemen aufgenommen, um das Ausmaß der akuten Mangelernährung gezielt anzugehen. Zu unserer Arbeit gehört es, den Menschen zu vermitteln, wie sie mangelernährten Babys und Kleinkindern lebenswichtige Aufbaunahrung verabreichen. Wir helfen Familien dabei, nachhaltige Ernährungsquellen zu sichern, indem wir beispielsweise landwirtschaftliche Techniken vermitteln oder Hirten Zugang zu Wasser und tierärztlicher Behandlung verschaffen. Im wasserarmen Jemen richtet Aktion gegen den Hunger zudem einen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ein und unsere Mitarbeiter schulen die Bevölkerung in wichtigen Hygienemaßnahmen.

Zudem arbeitet Aktion gegen den Hunger daran, das Land besser auf Notfälle vorzubereiten. Denn der Jemen ist besonders anfällig für Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Erdrutsche oder Erdbeben.
 

178.885
Menschen haben Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten 
327.985
Menschen haben Nahrungsmittel erhalten 
142.110
Menschen konnten ihre Lebens­grundlagen auf eine sichere Basis stellen

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