Frau im Jemen

JEMEN

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
Katastrophenvorsorge Katastrophenvorsorge
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  2012

Mitarbeiter*innen:  360

Bevölkerung:  28,25 Mio.

Erreichte Menschen 2018:  691.739

Unterernährungsrate:   34,4%

Seit mehr als fünf Jahren herrscht im Jemen ein grausamer Bürgerkrieg. Die humanitäre Situation ist katastrophal, geltendes Völkerrecht wird von den Konfliktparteien konsequent missachtet und Kriegsverbrechen sind an der Tagesordnung. 24 Millionen Menschen – rund 85 Prozent der Bevölkerung – sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 11 Millionen Kinder.

Wie ist die Situation im Jemen?

Der seit Jahren andauernde Konflikt und die Blockade des Hafens Hodeïda haben die jemenitische Infrastruktur nahezu vollständig zerstört. Neben den Kriegshandlungen bedrohen vor allem Hunger, die mangelhafte medizinische Versorgung und die explodierenden Preise für Dinge des täglichen Bedarfs das Leben der Menschen. Hinzu kommt die Corona-Pandemie, der das Land nicht gewachsen ist. Mehr als die Hälfte der Krankenhäuser sind zerstört. Es fehlt an medizinischer Ausrüstung und Schutzbekleidung. 

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen im Jemen?

Mehr als 24 Millionen Menschen im Jemen benötigen humanitäre Hilfe. Etwa 18 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen und ungefähr 16 Millionen Menschen verfügen über keine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser und sanitären Anlagen. Darüber hinaus haben 16,4 Millionen Menschen keinen Zugang zu dringend benötigten Gesundheitsleistungen, was nicht zuletzt immer wieder Grund für den Ausbruch von Krankheiten und Epidemien wie Cholera ist. Ungefähr 1,9 Millionen Kinder und 1,1 Millionen schwangere und stillende Frauen sind stark unterernährt — 400.000 Jungen und Mädchen sind so schwer mangelernährt, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger im Jemen?

Trotz der Sicherheitsrisiken und Schwierigkeiten, die Notleidenden zu erreichen, leistet unser Team tagtäglich lebensrettende Nothilfe. Gerade in der Corona-Krise unterstützen wir verstärkt Gesundheitszentren, klären über Hygienemaßnahmen auf und verteilen Geld an die Menschen, die durch den Krieg ihre Arbeit verloren haben und dadurch ihre Familien nicht mehr ernähren können. Über 300 Mitarbeiter*innen von Aktion gegen den Hunger sind im Jemen und kämpfen unermüdlich dafür, das Leid der Menschen zu lindern und Leben zu retten:

  • Wir verteilen Lebensmittel, diagnostizieren Mangelernährung und behandeln akut mangelernährte Kinder in 60 Gesundheitsstationen und durch mobil einsetzbare Teams.
  • Wir sorgen für eine Versorgung der Menschen mit Trinkwasser, indem wir Wassertank-LKWs einsetzen, Wasserstellen und Brunnen reparieren und Hygiene-Sets und Keramikfilter verteilen. Darüber hinaus informieren und trainieren wir Eltern zu Hygienemaßnahmen.
  • Wir verteilen Essensgutscheine und organisieren Bargeld-Transfers, um den dringenden Nahrungsmittelbedarf der Menschen decken zu können.
  • Wir stellen die Lebensgrundlagen von Menschen im Rahmen unserer Nahrungsmittelsicherungsprogramme auf eine sichere Basis.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

12. AUGUST 2020
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