Ankunft Geflüchteter in Kolumbien.

Not in Venezuela: Millionen Menschen auf der Flucht

Lage in Venezuela dramatisch

Rund drei Millionen Menschen sind aus Venezuela geflüchtet. Der Alltag in dem lateinamerikanischen Land gleicht einem Überlebenskampf: Hyperinflation, Wasserknappheit, Stromausfälle und Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln, Medikamenten und Produkten des täglichen Bedarfs verschärfen die Lage. Die Kindersterblichkeit ist aufgrund von Unterernährung stark angestiegen. Einfache Infektionen enden tödlich, weil es an medizinischer Versorgung fehlt.

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Aktion gegen den Hunger hilft in Grenzgebieten

Ein Großteil der Menschen flüchtet ins benachbarte Kolumbien - vor allem in die grenznahen Bezirke Guajira und Norte de Santander. Das Problem: Die beiden Bezirke gehörten schon vorher zu den ärmsten Teilen des Landes. Nun sammeln sich die Menschen an den Grenzübergängen, an Bahnhöfen und Busstationen, in Parks und in provisorischen Zeltlagern. Die Gemeinden brechen unter der Last zusammen. Unsere mobilen Teams kümmern sich um zehntausende Flüchtlinge: 

  • Wir verteilen Nahrungsmittel.
  • Wir versorgen akut mangelernährte Kinder.
  • Wir leisten Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, psychosoziale Unterstützung.

Aktion gegen den Hunger setzt sich seit fast 40 Jahren in 50 Ländern dafür ein, Hunger zu bekämpfen und Not zu lindern.