Bildcollage vom Forum

Human Rights Forum: Die Kunst des Storytellings

Das Human Rights Film Festival Berlin lädt vom 20. bis zum 23. September 2021 zum Human Rights Forum ein. Die viertägige internationale und transdisziplinäre Konferenz zum Thema Storytelling, Menschenrechte und Aktivismus wird von Staatsministerin Michelle Müntefering eröffnet. Internationale Gäste wie Aya Chebbi, Ece Temelkuran und Wim Wenders werden in Keynotes, Diskussionen und Workshops Einblicke in ihre Arbeit, ihre Ideen und in ihre aktuellen Projekte geben.

Das Human Rights Forum ist eine innovative Plattform, die darauf abzielt, die transformative Kraft des Storytellings zu fördern. Das Festival schafft damit einen Ort, an dem Film- und Medienschaffende, Künstler*innen, Aktivist*innen, NGO-Mitarbeitende und Wissenschaftler*innen diskutieren und ihre Geschichten mit der Welt teilen können. Aus dieser Überzeugung heraus bietet das Festival vier Tage lang offene Diskussionen, Workshops und Pitches an.

"Medien haben die Macht, den Menschen begreiflich zu machen, was es wirklich bedeutet, verfolgt oder diskriminiert zu werden. Sie bauen Brücken und fördern den interkulturellen Dialog zu Menschenrechtsfragen über Sprachbarrieren und Staatsgrenzen hinweg. Deshalb ist die Arbeit von Journalisten*innen, Dokumentarfilmemacher*innen und Aktivist*innen so wichtig. Sie decken nicht nur Menschenrechtsverletzungen auf, sondern prägen auch das Narrativ zum Schutz der Menschenrechte", so Staatsministerin Michelle Müntefering, die das Forum eröffnen wird.  

Storytelling und Aktivismus - Highlights des Forums

Zu den Highlights des Forums gehören eine Keynote der tunesischen Aktivistin und ersten afrikanischen Jugendbotschafterin Aya Chebbi über Storytelling und Aktivismus, ein ausführliches Gespräch mit Ece Temelkuran über Strategien gegen Populismus und eine Diskussion mit dem Journalisten und Afghanistan-Experten Graeme Smith über den schmalen Grat zwischen Journalismus und Aktivismus. Er ist zudem Co-Regisseur des Films Ghosts of Afghanistan, der im Director´s Cut auf dem Festival gezeigt wird.

Darüber hinaus bietet das Forum vier Dokumentarfilmprojekten die Möglichkeit sich vorzustellen und die Kraft des Kollektivs nutzen, um ihre Projekte weiterzuentwickeln. Dazu gehört "The Sharp Edge of Peace" der afghanischen Journalistin und Regisseurin Roya Sadat, die derzeit an einem Film über fünf afghanische Frauen arbeitet, die um ihren Platz am Tisch der Friedensverhandlungen kämpfen. Der Regisseur Wim Wenders stellt im Rahmen des Forums sein neues Projekt "Peace by Peace" vor und diskutiert gemeinsam mit Expert*innen, Forumsteilnehmer*innen und dem Publikum über unterschiedliche Aspekte rund um das Thema Frieden.

Neue Sichtweisen durch transdisziplinären Austausch

Zusätzlich werden Workshops mit Expert*innen zu Themen wie beispielweise partizipative Erzählformate, Kampagnengestaltung, postkoloniale konfliktsensitive Berichterstattung oder Interviewtechniken, die auf Traumata von Überlebenden von Menschenrechtsverletzungen achten, angeboten. "Wir sind überzeugt, dass ein internationaler und transdisziplinärer Austausch exzellente Erzählungen stärken und zu neuen Ansätzen inspirieren kann. Vielleicht sogar dazu beiträgt, eingefahrene und manchmal sogar diskriminierende Strukturen zu überdenken", sagt Anna Ramskogler-Witt von Aktion gegen den Hunger und Direktorin des Human Rights Film Festival Berlin.

Das Forum wird als hybrides Format in Zusammenarbeit mit der innovativen Konferenzplattform WYTH veranstaltet, die es ermöglicht, die Vernetzungsaspekte einer Konferenz auch online zu schaffen und eine wirklich interaktive Erfahrung zu ermöglichen.  

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Das Human Rights Film Festival Berlin bietet für Teilnehmende des Forums eine kostenfreie Betreuung von Kindern zwischen 2 und 12 Jahren an. Alle Informationen unter www.hrffb.de  

Über das Human Rights Film Festival Berlin:    

Das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) wurde von der humanitären und entwicklungspolitischen Organisation Aktion gegen den Hunger initiiert und findet seit 2018 jährlich statt. Das Festival stellt Geschichten aus allen Teilen der Welt in den Mittelpunkt, die auf eindringliche Weise über den aktuellen Stand der Menschenrechte berichten. Das HRFFB 2021 wird von Aktion gegen den Hunger in Kooperation mit Save the Children und in Partnerschaft mit Amnesty International organisiert. Die Organisationen setzen dabei mit einer kuratierten Filmauswahl zu den Querschnittsthemen humanitäre Hilfe und Hungerbekämpfung, Menschenrechte sowie Kinderrechte jeweils einen thematischen Fokus. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr wieder den Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis für Freiheit und Menschenrechte.

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Vassilios Saroglou
2. SEPTEMBER 2021
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