5 Jahre Jemen-Krieg – eine Expertin berichtet

Es ist die weltweit größte humanitäre Katastrophe der Welt. Über 80 Prozent der Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das sind 24 Millionen Frauen, Männer und Kinder. Seit 5 Jahren herrscht im Jemen Krieg. Seine Zerstörungskraft ist gewaltig. Mehr als 7 Millionen Menschen sind mangelernährt. Davon sind allein 2 Millionen Kinder. 

Unsere Jemen-Expertin Jovita hat für Aktion gegen den Hunger gearbeitet und war vor Ort. Sie berichtet, dass die Situation weiterhin dramatisch ist. Auch 5 Jahre nach Kriegsbeginn ist keine Hoffnung auf Frieden in Sicht. Vor allem die Zivilbevölkerung leidet unter dem Konflikt. 

Wie genau erzählt sie uns in den nachfolgenden Videos:

1. Wie ist die aktuelle Situation im Jemen?

Besonders Familien leiden unter dem anhaltenden bewaffneten Konflikt. Es gibt Tage, an denen sie das Essen rationieren oder sogar entscheiden müssen, welches Familienmitglied etwas zu essen bekommt und welches nicht.

2. Wie schwierig ist das Leben für eine Familie im Jemen?

Akute Nothilfe wird dringend benötigt. Doch die ist nicht immer leicht zu gewähren. Unsere Teams vor Ort müssen sich vielen Herausforderungen stellen. Wie wir die Zivilbevölkerung trotzdem mit Wasserprojekten unterstützen und Gesundheitseinrichtungen mit Medikamenten versorgen, berichtet Jovita im folgenden Video:

3. Wie hilft Aktion gegen den Hunger und welche Herausforderungen gibt es?

Besonders tragisch: Deutsche und europäische Waffenexporte befeuern den Krieg im Jemen und ermöglichen die Zerstörung von Feldern, Märkten, Transportstraßen und Krankenhäusern. Damit wird der Zivilbevölkerung die Lebensgrundlage geraubt.

4. Wie unterstützen deutsche Waffenexporte den Krieg?

Auch wenn der Jemen-Krieg weit weg erscheint, ist es wichtig, dass wir unsere Stimme erheben und Druck auf die Politik ausüben. In unserer Petition „Jemenkrieg: Waffenexporte stoppen, Hunger beenden“ fordern wir von der Bundesregierung, Rüstungsexporte an alle Jemen-Kriegsparteien sofort und langfristig einzustellen. Jovita betont, wie wichtig es ist, dass wir uns im Kampf gegen deutsche und europäische Waffenexporte vereinen.

5. Was kann jeder von uns tun, um die Menschen im Jemen zu unterstützen?

Wir danken allen, die ihre Stimme erhoben und sich solidarisch mit den Menschen im Jemen gezeigt haben! 

Wir geben unseren Kampf nicht auf und sammeln weiter Unterschriften für unsere Petition „Jemenkrieg: Waffenexporte stoppen, Hunger beenden“. Wenn Sie uns darüber hinaus im Kampf gegen Hunger unterstützen wollen, freuen wir uns auch über eine regelmäßige Spende.

3. JUNI 2020
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