Menschen arbeiten auf ausgedörrtem Feld.

MALI

WIE WIR HELFEN
Ernährung und Gesundheit Ernährung und Gesundheit
Lebensgrundlagen Lebensgrundlagen
Wasser, Sanitär und Hygiene Wasser, Sanitär und Hygiene
Psychosoziale Hilfe Psychosoziale Hilfe
KERNFAKTEN

Wir helfen seit:  1996

Mitarbeiter*innen:  305

Bevölkerung:  17,9 Mio.

Erreichte Menschen 2017:  536.417

Unterernährungsrate:   6%

Mali ist ein Binnenland in der Sahelzone. Zwei Drittel des Landes bestehen aus Wüste oder Halbwüste und sind immer wieder langen Dürreperioden ausgesetzt.  Rund die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Kriegerische Konflikte im Norden des Landes führen zu Leid, Vertreibung und Hunger.

Wie ist die Situation in Mali?

Seit 1960 ist die ehemals französische Kolonie unabhängig. Ein Militärputsch im Jahr 2012 stürzte das Land in eine politische und gesellschaftliche Krise. Weite Teile des Nordens befinden sich in der Hand militanter Rebellengruppen. Krieg, Gewalt und fehlende Lebensgrundlagen zwangen Hunderttausende Menschen zur Flucht in den Süden des Landes, was die dortige Nahrungsmittelknappheit verschärfte. Malis Krise führte zu einem Zusammenbruch der Gesundheits- und Bildungssysteme, insbesondere im Norden des Landes.

Was sind die zentralen humanitären Herausforderungen in Mali?

Die Sicherheitslage im Norden des Landes ist besorgniserregend. Kämpfe zwischen bewaffneten Gruppen bedrohen die Gesundheit und das Leben der Bevölkerung. Kriminalität und Gewalt gegen Frauen sind weit verbreitet. In den Konfliktregionen ist der humanitäre Zugang zudem oftmals unzureichend. Mehr als vier Millionen Menschen sind weiterhin auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

Wie hilft Aktion gegen den Hunger in Mali?

Aktion gegen den Hunger ist seit 1996 in Mali aktiv. Unsere Teams arbeiten täglich daran, die Lebensbedingungen der Menschen trotz der andauernden Gewalt und der klimatischen Widrigkeiten nachhaltig zu verbessern:

  • Wir verteilen Lebensmittel, diagnostizieren Mangelernährung und behandeln akut davon bedrohte Kinder.
  • Wir verbessern die Wasser- und Sanitärversorgung und verhindern so die Ausbreitung von Krankheiten wie beispielsweise Cholera.
  • Wir leisten psychosoziale Betreuung für Flüchtlinge und Vertriebene.
  • Bei akuten Notlagen leisten unsere Notfallteams umgehende Hilfe.
  • Gemeinsam mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützen wir Viehzüchter*innen beim Aufbau und Erhalt ihrer Lebensgrundlage. Wir geben Trainings zum Herdenmanagement, schulen im Bereich der Tiergesundheit und beraten in Hinblick auf vielfältigere Einkommensquellen.

In diesen Bereichen haben wir geholfen:

11. JUNI 2019
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