Junge mit Katheter am Handgelenk schmiegt sich an den Körper seines Vaters an.

10 Fakten über die Lage im Jemen

In Kürze: 10 Fakten zur Situation im Jemen

  1. Durch den seit drei Jahren herrschenden gewaltsamen Konflikt zwischen Huthi-Rebellen und der durch Saudi Arabien geführten Koalition haben Millionen Frauen, Männer und Kinder kaum Zugang zu Nahrungsmitteln. Unsere Helfer und Ernährungsexperten beobachten, dass sich die Situation Monat für Monat verschlechtert.
  2. Schon bevor sich der Konflikt zuspitzte, war der Anteil der Bevölkerung, der an Unterernährung leidet, einer der größten weltweit. Nun verschärft sich die Situation zusehends.
  3. Über 20 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
  4. Fast 500.000 Kinder unter fünf Jahren leiden unter lebensbedrohender akuter Mangelernährung.
  5. Rund 4,5 Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelunterstützung angewiesen. 3,3 Millionen von ihnen sind akut unterernährt.
  6. Durch verseuchtes Trinkwasser breitet sich die Cholera im Jemen immer weiter aus. Jeden Tag kommen 5.000 neue Verdachtsfälle hinzu. Bis Jahresende wird damit gerechnet, dass 600.000 Menschen an Cholera erkranken. Unbehandelt führt Cholera innerhalb von wenigen Tagen zum Tod. Die Vereinten Nationen sprechen vom schlimmsten Cholera-Ausbruch weltweit.
  7. Mehr als 600 Gesundheitseinrichtungen und 1.600 Schulen wurden im Konflikt beschädigt oder zerstört. Damit steht die Zukunft der nächsten Generation auf dem Spiel.
  8. Angriffe auf Zivilisten und Gesundheitseinrichtungen verhindern, dass Kinder, die dringend auf lebensrettende Hilfe angewiesen sind, diese auch bekommen.
  9. Handelsbeschränkungen verhindern die kontinuierliche Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und Medizin.
  10. Aktion gegen Hunger ist im Jemen mit über 300 Helfern im Einsatz und steht den Menschen bei. Mobile Ernährungs-Teams kümmern sich um akut mangelernährte Menschen und versorgen die Betroffenen mit sauberem Trinkwasser, Hygieneartikeln und Medizin.

Um das Leid der Menschen im Jemen zu lindern, sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Darum bitten wir Sie: Helfen Sie mit Ihrer Online-Spende!

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