Schäden nach Tropensturm Eta in Zentralamerika

Tropensturm Eta: Nothilfe in Zentralamerika

Mit voller Wucht traf der Tropensturm Eta auf Zentralamerika und hinterließ in mehreren Ländern extreme Verwüstungen. Die starken Niederschläge verursachten Überschwemmungen und Erdrutsche, Tausende Menschen wurden von einem auf den anderen Tag obdachlos. Schätzungen zufolge sind rund 200 Menschen ums Leben gekommen. Vor allem Guatemala hat es hart getroffen, hier wurde ein ganzes Dorf von einem Erdrutsch verschüttet. Die Teams von Aktion gegen den Hunger sind bereits vor Ort und bereiten bedarfsgerechte Hilfseinsätze vor.

Erschwerter Zugang für Hilfseinsätze

„In einigen Bezirken im Nordwesten Guatemalas, wie Alta Verapaz, wurden dutzende Straßen und Brücken beschädigt, die den Zugang für Rettungs- und Hilfseinsätze extrem erschweren. Einige Gemeinden sind nur mit dem Hubschrauber erreichbar, gleichzeitig machen die Überschwemmungen eine Landung oft unmöglich. Die Hilfspakete werden aus Helikoptern abgeworfen“, berichtet Ana Lucía Juárez, Pressesprecherin von Aktion gegen den Hunger in Guatemala. „Im Norden Guatemalas regnet es immer noch sehr stark, es besteht ein hohes Risiko für weitere Überschwemmungen und Erdrutsche in einer der ärmsten Gegenden des Landes. Es wurden bereits mehr als 50 Unterkünfte und Evakuierungszentren eingerichtet, in denen die Menschen unterkommen können, die ihr Zuhause verloren haben“ erklärt Miguel García Arias, Landesdirektor von Aktion gegen den Hunger.

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Anstieg der COVID-19-Infektionen befürchtet

Der Tropensturm trifft in Zentralamerika auf Länder, in denen die prekäre Lage für Millionen Menschen durch COVID-19 zusätzlich verstärkt wurde. „Die unzureichende Versorgung mit Wasser und die katastrophale Hygienesituation bereiten uns große Sorgen, besonders im Hinblick auf mögliche COVID-19-Infektionen in den Evakuierungszentren. Die Bereitstellung von sauberem Wasser, Hygiene-Kits sowie COVID-19 Schutzmaterial wie Masken und Handschuhen hat für uns allerhöchste Priorität. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Sturm eines der ärmsten Gebiete der Region getroffen hat. Bereits vor der Pandemie waren 5,3 Millionen Menschen in Guatemala, El Salvador und Honduras auf humanitäre Hilfe angewiesen“, so García Arias. 

Aktion gegen den Hunger ist seit 1996 in Zentralamerika aktiv. Mit insgesamt 70 Mitarbeitenden führen wir Programme im Bereich Ernährung, Lebensgrundlagen, Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene sowie Katastrophenvorsorge durch. 

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Vassilios Saroglou
9. NOVEMBER 2020
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