Ebola Krise: Jetzt droht eine Hungersnot

Die Bevölkerung in Westafrika hat angesichts der hohen menschlichen Verluste durch den Ebolavirus bereits einen sehr hohen Preis zahlen müssen. Doch eine weitere Gefahr steht nun vor der Tür: Eine sich anbahnende Nahrungsmittelknappheit gefährdet das Leben von Tausenden Menschen. Heute sind in den drei am stärksten betroffenen Ländern Sierra Leone, Liberia und Guinea schon fünf Millionen Menschen von einer unzureichenden Lebensmittelversorgung betroffen. Nach ersten Schätzungen wird diese Zahl in den nächsten Monaten nochmals um 700.000 Menschen steigen.


Die Lage in Sierra Leone ist äußerst ernst: Das Land nahm im Jahr 2013 bei der Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren den traurigen letzten Platz ein. Mit dem Ausbruch des Ebolavirus hat sich diese Situation noch weiter verschlimmert. Denn viele schwangere und stillende Frauen sowie Kinder unter fünf Jahren erhalten nun keine ausreichende medizinische Versorgung mehr. Zudem bleiben viele Menschen den Gesundheitseinrichtungen fern, da sie Angst haben, sich mit dem Ebolavirus zu infizieren.


Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind enorm. Unsere Mitarbeiter werden weiterhin alles dafür tun, um den Menschen in Sierra Leone, Liberia und Guinea zu helfen. Gemeinsam können wir Ebola und die drohende Nahrungsmittelknappheit erfolgreich bekämpfen. Doch um diesen Menschen helfen zu können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen!


Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit in Westafrika und auf der ganzen Welt.

Foto: C.Lionnet

20. JULI 2017
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