Mangel­ernährung vorbeugen

© Francois Lenoir

Nahrungs- und Existenzsicherung

Unsere Programme zur Nahrungs- und Existenzsicherung helfen Gemeinden und Familien, ihre Eigenständigkeit wiederzuerlangen und nachhaltige Nahrungsquellen aufzubauen.

Unsere Projekte sind vielfältig: Wir stellen Saatgut, Werkzeuge, Nutztiere und tierärztliche Dienste zur Verfügung. Wir unterrichten Methoden zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion. Zudem helfen wir Menschen, Kleinunternehmen zu gründen, damit sie eine sichere Einkommensquelle haben und ihre Familie ernähren können.

Wasser und Hygiene

Zum umfassenden Ansatz von Aktion gegen den Hunger gehört auch der Aufbau einer Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in ländlichen Gemeinden. Da viele dieser Gemeinden keinen Zugang zu sauberem Wasser und nur unzureichende sanitäre Einrichtungen haben, sterben weltweit jeden Tag 4.000 Kinder an Krankheiten wie Durchfall, Ruhr oder Cholera. 

Wir können Mangelernährung nicht erfolgreich bekämpfen, ohne die Krankheiten anzugehen, die als zusätzliche Risikofaktoren das Überleben der Schwächsten gefährden. In Notfallsituationen installieren wir zudem Handpumpen und Speicherbehälter. Damit sich Krankheiten nicht ausbreiten, verteilen wir Hygienesets und bauen Toiletten und Handwaschstationen.

Dass wir die Gemeinschaften vor Ort stets einbeziehen, liegt im Interesse der Nachhaltigkeit unserer Arbeit: So bilden wir etwa lokale Dorfkomitees aus, die sich anschließend eigenständig um die Wasser- und Abwasserinfrastruktur kümmern. Wir organisieren Gesundheitsteams, die anderen Dorfbewohnern den Umgang mit sanitären Einrichtungen und Hygienemaßnahmen vermitteln, auch nachdem wir das Gebiet schon verlassen haben. 

Zudem arbeiten wir nach Möglichkeit eng mit den zuständigen Gesundheitsministerien zusammen, um die Nachhaltigkeit unserer Programme sicherzustellen.

Erfahren Sie mehr über unser Arbeitsfeld Wasser & Hygiene.

Öffentlichkeitsarbeit

Aktion gegen den Hunger arbeitet oft in Ländern, in denen grundlegende Rechte der Bevölkerung verletzt werden: Die Menschen erhalten keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Land und anderen Lebensgrundlagen. Um gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen, informieren wir die breite Öffentlichkeit über die vorhandenen Missstände und üben Druck auf Politiker und Entscheidungsträger aus.

Mit dieser Öffentlichkeitsarbeit bekämpfen wir die Ursachen des Hungers, während wir gleichzeitig die betroffenen Menschen mit unseren Hilfsprogrammen unterstützen. Dabei stellen wir sicher, dass unsere Neutralität bewahrt und die Sicherheit unseres Personals sowie der Zugang zu den betroffenen Bevölkerungsgruppen nicht gefährdet werden.

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