Globale Zusammenhänge verstehen. Ursachen hinterfragen. Eigene Wirkung entdecken.
Wie hängen Hunger und Mangelernährung mit Klimakrise, Konflikten, Flucht, globalen Ungleichheiten und Geschlechtergerechtigkeit zusammen?
Was sind die Ursachen und welche Lösungen gibt es?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer interaktiven Themenvorträge. Sie unterstützen Schüler*innen dabei, globale Herausforderungen zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und sich kritisch mit den Ursachen und Folgen von Hunger auseinanderzusetzen. Dabei ist uns besonders wichtig, einem Gefühl von Ohnmacht aktiv entgegenzuwirken: Wir berichten aus der entwicklungspolitischen und humanitären Praxis, welche Maßnahmen helfen und was jede und jeder Einzelne von uns tun kann, um einen Beitrag zu leisten. Unsere Botschaft auf der Meta-Ebene: Eine gerechtere Welt ist möglich, wenn wir zusammenhalten.
Gerade in einer Welt, die von Katastrophen, Konflikten und Klimakrise geprägt scheint, wird es für junge Menschen immer wichtiger, globale Entwicklungen einordnen und kritisch hinterfragen zu können. Unsere Themenvorträge greifen unterschiedliche Aspekte dieser Zusammenhänge auf und machen sie für Schüler*innen verständlich und greifbar. Dabei verbinden wir globale Themen mit konkreten Lebensrealitäten: Videoporträts von Menschen aus Ländern, in denen Aktion gegen den Hunger tätig ist, geben Einblicke in ihren Alltag und schaffen persönliche Zugänge zu komplexen Themen. Dabei berichten auch immer Gleichaltrige von ihren persönlichen Erfahrungen, was einen Perspektivwechsel auf Augenhöhe verstärkt.
So lernen Schüler*innen nicht nur, warum Menschen hungern und welche Faktoren Hunger verstärken, sondern auch, wie globale Herausforderungen miteinander verbunden sind, was sie auf individueller Ebene bedeuten, und welche Rolle wir selbst in einer global vernetzten Welt spielen.
Unser Ziel: Schüler*innen dazu zu ermutigen, dass sie selbst erkennen, bewerten und handeln und ihnen zu zeigen, dass jede*r etwas bewirken kann.
Wir sind überzeugt: Bildung schafft Verständnis und Verständnis ist der erste Schritt zu Veränderung.
Dabei sehen wir Schüler*innen als die wichtigsten Akteur*innen überhaupt:
Denn die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Gestalter*innen von morgen.
Interaktiver Themenvortrag (ab 45 Minuten)
Durchführung vor Ort, online via Zoom/Teams, oder als digitale Selbstlern-Einheit
Wahl des/der Themenschwerpunkte/s aus unserem Angebot
Altersgerecht von Grundschule bis Oberstufe
Interaktive Methodik, Anschauungsmaterial, Kurzfilme, Quizze und Diskussion
Kostenfreies Unterrichtsmaterial zur Vor- und Nachbereitung
Globales Lernen, das Perspektiven verändert
Stellen Sie sich eine Unterrichtsstunde vor, in der die Welt näher rückt. Eine Stunde, in der Schüler*innen nicht nur über globale Herausforderungen sprechen, sondern Menschen kennenlernen, die davon direkt betroffen sind und selbst davon berichten. Menschen, die oft fast im gleichen Alter sind, aber unter ganz anderen Bedingungen leben.
Unsere Themenvorträge schaffen genau diese Begegnungen und machen globale Zusammenhänge anhand persönlicher Geschichten erfahrbar.
Nach der Auswahl eines Bildungsmoduls aus unserem Angebot besucht ein*e Mitarbeiter*in von Aktion gegen den Hunger Ihre Schule, oder schaltet sich direkt in Ihren (digitalen) Unterricht. Gemeinsam mit den Schüler*innen gestalten wir eine Lerneinheit, die globale Zusammenhänge greifbar macht und persönliche Perspektiven erweitert.
Im Mittelpunkt stehen Kurzfilme und Erfahrungsberichte von Menschen aus Ländern, in denen Aktion gegen den Hunger tätig ist. Sie erzählen von ihrem Alltag, ihren Herausforderungen und davon, wie Hunger und Ernährungsunsicherheit ihr Leben beeinflussen. Interaktive Elemente, Diskussionen und Reflexionsaufgaben beziehen die Schüler*innen aktiv ein, während begleitende Materialien dabei helfen, die Inhalte zu vertiefen und einzuordnen.
So entsteht Schritt für Schritt ein Verständnis dafür, was Hunger und Mangelernährung bedeuten – nicht als abstrakte globale Probleme, sondern als Realität, die Millionen Menschen weltweit betrifft. Die Schüler*innen lernen die Ursachen und Folgen von Ernährungsunsicherheit kennen und setzen sich gleichzeitig mit Lösungsansätzen auseinander.
Flexibel im Unterricht integrierbar
Unsere Themenvorträge passen sich Ihrem Schulalltag an:
45 Minuten im Standardformat
auf Wunsch längere, erweiterte oder kombinierte Einheiten möglich
Durchführung vor Ort oder digital via Zoom
alternativ als interaktive Selbstlern-Variante
Lernen, das nachwirkt
Unsere Inhalte sind altersgerecht aufbereitet und erreichen Schüler*innen von der Grundschule bis zur Oberstufe
Anschauungsmaterial aus der humanitären Praxis
Kostenfreie Begleitmaterialien zur Vertiefung sowie Vor- und Nachbereitung
Und wenn Sie schon länger dabei sind?
Viele Schulen begleiten uns über mehrere Jahre. Wenn Ihre Schüler*innen unsere Themenschwerpunkte bereits kennen, vertiefen wir gerne einzelne Aspekte oder gehen auf individuelle Themenwünsche ein. Die weltweite Arbeit von Aktion gegen den Hunger ist vielfältig und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Diskussionen und Lernanlässe. Sprechen Sie uns gern einfach an, unser erfahrenes Team macht gern Vorschläge und freut sich auf Ihre Ideen.
Anschauliche, didaktisch aufbereitete Materialien
Historische und strukturelle Einordnung von Hungerursachen
Kritische Auseinandersetzung mit Stereotypen und Narrativen
Einblicke in vielfältige Lebensrealitäten durch Videoporträts und Storytelling
Unsere Bildungsarbeit richtet sich an Lehrkräfte, die globale Zusammenhänge rund um Hunger und Mangelernährung im Unterricht fundiert, sensibel und gut verständlich vermitteln möchten. Im Mittelpunkt steht dabei der Anspruch, komplexe globale Themen so aufzubereiten, dass Schüler*innen sie nachvollziehen können, ohne überfordert zu werden – und gleichzeitig ein tieferes Verständnis für Ursachen, Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Anschauliche, didaktisch aufbereitete Materialien
Wir arbeiten mit anschaulichen, didaktisch aufbereiteten Materialien, die humanitäre Hilfe greifbar machen und zeigen, wie Unterstützung in der Praxis aussieht. Dabei werden auch konkrete Beispiele wie das MUAC-Armband zur Einschätzung von Mangelernährung oder die therapeutische Erdnusspaste Plumpy’Nut eingesetzt. Solche Materialien helfen dabei, abstrakte Inhalte konkret erfahrbar zu machen. Gleichzeitig achten wir konsequent darauf, sie respektvoll einzuordnen und nicht zu vereinfachen oder zu verharmlosen.
Historische und strukturelle Einordnung von Hungerursachen
Ein zentraler Bestandteil unserer Methodik ist die historische und strukturelle Einordnung von Hungerursachen. Wir betrachten nicht nur aktuelle Symptome, sondern auch tiefere Ursachen wie die Auswirkungen des Kolonialismus, globale Ungleichheiten sowie politische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Diese Perspektive wird immer ergänzt um die Information zu konkreten Lösungsansätzen und Handlungsmöglichkeiten.
Kritische Auseinandersetzung mit Stereotypen und Narrativen
Besonderen Wert legen wir auf eine rassismuskritische, differenzierte und stereotypfreie Wissensvermittlung. Statt vereinfachender oder einseitiger Narrative stehen bei uns vielfältige Lebensrealitäten und lokale Perspektiven im Mittelpunkt, um ein respektvolles und diversitätssensibles Verständnis für globale Ungleichheiten zu fördern.
Einblicke in vielfältige Lebensrealitäten durch Videoporträts
Ergänzt wird dies durch faktenbasiertes Storytelling und Video-Porträts aus dem Alltag von Menschen sowie unserer Kolleg*innen weltweit. Diese Geschichten eröffnen persönliche Zugänge, machen globale Zusammenhänge emotional nachvollziehbar und fördern Empathie, Perspektivwechsel und globale Solidarität auf Augenhöhe.
Was ist BNE?
Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) steht für eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt und ihnen die Fähigkeiten mit auf den Weg gibt, die Zukunft in einer globalisierten Welt aktiv und verantwortungsbewusst mitzugestalten. BNE spielt eine zentrale Rolle für das Erreichen der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs), die im Rahmen der Agenda 2030 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Als geprüfter BNE-Akteur der UNESCO fördern wir die Ziele der BNE.
Wie genau fördert Schulen gegen den Hunger die Ziele der BNE?
Unser Bildungsprogramm fördert bei Kindern und Jugendlichen gezielt eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Rahmen der SDGs: Welche Ursachen hat der weltweite Hunger, welche globalen Zusammenhänge und Wechselwirkungen bestehen und was kann man auf lokaler Ebene tun?
Es werden die komplexen Zusammenhänge zwischen der weltweiten Ungleichverteilung und dem ressourcenintensiven Leben in den Industrienationen vermittelt. Das hilft jungen Menschen dabei, ihre eigene Rolle in einer globalisierten Welt zu reflektieren. Ein bewusster Umgang mit den vorhandenen Ressourcen wird gefördert und der Grundstein für ein nachhaltiges und verantwortungsvolles Verhalten gelegt.
Ob es in Ihrem Schulcurriculum verankert ist, im Lehrplan Ihres Bundeslandes steht, oder "nur" als Sonderprojekt umgesetzt wird: Schulen gegen den Hunger ermöglicht es Lehrkräften, BNE praxisnah und wirksam in ihren Unterricht zu implementieren. Sprechen Sie uns gern an, falls es schulintern bestimmte Anforderungen zu berücksichtigen gilt und wir finden eine Lösung.